Meldung

Neu an der FIM: Prof. Dr. Martin Kreuzer

Ab 1. Oktober ist Kreuzer Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik mit Schwerpunkt Symbolic Computation

Professor Dr.-Ing. Gregor Snelting (von links),
Dekan der Fakultät für Informatik und
Mathematik, Professor Dr. Martin Kreuzer
und Rektor Professor Dr. Walter Schweitzer.

Die Fakultät für Informatik und Mathematik kann ein neues Mitglied in ihren Reihen begrüßen: Am Mittwoch (12. September) erhielt Prof. Dr. Martin Kreuzer von Universitätsrektor Prof. Dr. Walter Schweitzer die Ernennungsurkunde. Ab 1. Oktober ist Kreuzer neuer Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik mit Schwerpunkt Symbolic Computation (Nachfolge Prof. Dr. Volker Weispfenning, bisher Lehrstuhl für Mathematik mit Schwerpunkt Algebra).

Kreuzer wurde 1962 in Ihrlerstein geboren und ist somit ein waschechter Niederbayer. Eine besondere Begabung für die Mathematik war bei ihm früh ausgeprägt: Von 1979 bis 1981 war er dreimal Bundessieger im Bundeswettbewerb Mathematik und 1981 gewann er mit der deutschen Mannschaft bei der Internationalen Mathematik-Olympiade eine Silbermedaille. Von 1981 bis 1986 studierte er an der Universität Regensburg Mathematik, 1984/85 war er für ein Auslandsstudium an der Brandeis University in Waltham (USA). Unmittelbar an das Diplom schloss sich ebenfalls an der Universität Regensburg ein Promotionsstudium an. In seiner Dissertation befasste sich Kreuzer mit dem Thema "Vektorbündel und der Satz von Cayley-Bacharach". Nach einem Aufenthalt an der Queen's University Kingston (Kanada) war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Regensburg, wo er 1997 im Fach Mathematik die Habilitation ablegte. Es folgten drei Jahre Tätigkeit als Oberassistent in Regensburg, 2000/2001 vertrat er einen Lehrstuhl an der Universität Bayreuth und seit 2002 einen Lehrstuhl an der Universität Dortmund.

Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre gehören die Computeralgebra, die Mathematische Kryptographie, die Algebraische Geometrie und die Kommutative Algebra. Dabei legt Prof. Kreuzer einen besonderen Wert auf die Computeralgebra. Eines seiner Projekte ragt dabei ganz besonders hervor: Im Rahmen einer Kooperation mit einem Ölkonzern sollen die Gesamtausbeute bei der Ölförderung verbessert und die Suche nach neuen Ölfeldern erleichtert werden. Daneben beschäftigt er sich auch mit neuen Verschlüsselungsverfahren für die Datenübertragung und interessiert sich für weitere technische und industrielle Anwendungsgebiete der Computeralgebra.

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Thoralf Dietz | 13.09.2007

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