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Passau hat "Deutschlands schönsten Campus"

Das bundesweite Studentenmagazin Unicum hatte Studierende zur Abstimmung aufgerufen

Das bundesweite Studentenmagazin UNICUM hatte sich gemeinsam mit dem Architektur-Online-Magazin BauNetz auf die Suche nach dem schönsten Campus-Gelände der Republik begeben: Was Passauer natürlich längst wussten, hat Unicum nun "offiziell" festgestellt: Passau hat den schönsten Universitätscampus in Deutschland.

Passau lag bei der Internet-Abstimmung am Ende auf dem dritten Platz. In das Gesamtergebnis floss aber auch die Architekturbewertung durch eine Expertenjury, bestehend aus Geographie- und Kunststudierenden, mit ein, bei der die Universität Passau den ersten Platz belegte. Im Gesamtergebnis erreichte Passau damit den ersten Platz.

Abstimmung lief seit 8. Juni

Bis zum 3. Juni konnten Studierende ihre eigene Hochschule vorschlagen: Jeder, egal ob einzelner Student, Fotogruppe oder ein ganzes Seminar, konnte Fotos des jeweiligen Universitätscampus' einsenden. Die Uni Passau war mit Fotos von Jochen Müller, Veronika Geith, Thomas Wallner, Christina Heller, Max Ostermayer, Jens Oberender, Klaus Liebert, Josef Neuburger und Meike Boosfeld von der Hochschulgruppe "Lichtgestalten" sowie von Studierenden eines Fotoseminars von Professor Dr. Alexander Glas (Professur für Kunstpädagogik und Ästhetische Erziehung) präsentiert.

Identitätsstiftender Wettbewerb mit Unterhaltungsfaktor

Eine repräsentative Umfrage stellt der Wettbewerb natürlich nicht dar, diesen Anspruch hatte Unicum auch nicht erhoben. "Aber  2131 abgegebene Stimmen - und damit weit mehr als für jede andere Hochschule - zeigen, dass sich die Passauer Studierenden auf ihrem Campus außerordentlich wohl fühlen", so Universitätspräsident Professor Dr. Walter Schweitzer. "Dieses Ergebnis ist für alle, die für den Campus verantwortlich sind, eine Bestätigung: Angefangen beim Staatlichen Bauamt, dessen Architekten und Mitarbeiter die Planung des Geländes vor über 30 Jahren verantwortlich waren und bis zum heutigen Tag für alle Baumaßnahmen am Campus zuständig sind, bis hin zur Liegenschaftsverwaltung der Universität, die den Campus tagtäglich pflegen." Dass die Studierenden den Wettbewerb auch mit Humor nehmen konnten, zeigen zahlreiche Kommentare auf der Internetseite von Unicum. Ein Beispiel: "Jedes Jahr wird die Passauer Uni vom Landesrechnungshof gerügt, weil sie zu viele Gärtner pro 1000 Studenten hat - aber das lohnt sich!" So meint David auf unicum.de. Der Universität ist es allerdings wichtig festzustellen, dass es sich hierbei um ein - zugegebenermaßen witziges - Gerücht handelt.

Turbulenter Verlauf

Lange Zeit schien die Universität Passau bei der Internetabstimmung mit 4,34 Punkten uneinholbar vorn zu liegen, der Zweitplatzierte hatte etwa 3,8 Punkte auf dem Konto. Etwa drei Wochen vor Ende der Abstimmung stürzte die Universität Passau innerhalb kurzer Zeit auf deutlich unter drei Punkte regelrecht ab. Einmal hätte jede abgegebene Stimme rechnerisch eine Bewertung von 0,41 Punkten enthalten müssen, um den Absturz mit den Gesetzen der Mathematik erklären zu können - obwohl man bei jeder Abstimmung nicht weniger als einen Punkt geben konnte. Unicum räumte dann auch technische Probleme ein, der Wert für die Universität Passau wurde auf 4,14 korrigiert. In der verbleibenden Zeit sank die Bewertung für Passau erneut auf 3,62 Punkte. Unicum konnte in dieser Zeit aber keine technischen Fehler oder Manipulationen feststellen.

Bildband "Kunst am Campus" setzt Campus in Szene

Eindrucksvoll setzt der 2008 erschienene Bildband "Kunst am Campus" das Universitätsgelände und insbesondere die darauf befindlichen Kunstwerke in Szene. "Gäste von anderen Universitäten sprechen immer wieder vom schönsten Universitätscampus Deutschlands, wenn sie Passau besuchen", hieß es in der Pressemitteilung zur Vorstellung des Bandes. Dass es auf diesem wunderschönen parkähnlichen Gelände auch zahlreiche Kunstwerke gibt, fällt vielen gar nicht besonders auf - so gut integriert sind sie in ihre Umgebung. Auf dem Campusgelände der Universität Passau ist seit den 80er Jahren im Rahmen des Programms "Kunst am Bau" unter Federführung des Staatlichen Bauamts eine bedeutende Sammlung von Kunstwerken namhafter national wie international bekannter Künstlerinnen und Künstler entstanden. In Form eines informativen Rundgangs stellt der reich bebilderte Band die herausragenden Werke der Sammlung erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vor.

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Thoralf Dietz | 24.08.2009

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