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Passau schneidet bei Gebührenkompass überdurchschnittlich gut ab



Die Passauer Studierenden honorieren die Qualität ihres Studiums.

Studierende der Universität Passau sind vergleichsweise zufrieden mit der Verwendung ihrer Studienbeiträge. Die bundesweite Umfrage „Gebührenkompass“ ermittelte für Passau durchgehend bessere Werte im Vergleich zu anderen gebührenerhebenden Universitäten.

 

Die Universität Hohenheim veröffentlicht jedes Jahr einen Gebührenkompass, der die Akzeptanz von Studienbeiträgen unter Studierenden misst. In der repräsentativen Umfrage schneidet die Universität Passau 2011 deutlich besser ab als der Durchschnitt. Befragt nach der Gesamtzufriedenheit mit den Studiengebühren geben die Passauer Studierenden ihrer Universität auf einer Notenskala von 1 bis 6 eine ordentliche 3,2 für die Verwendung der Studienbeiträge. Der Schnitt aller Standorte, an denen Gebühren erhoben werden, liegt lediglich bei 3,8. „Bei diesem Thema ist unser Ergebnis ein Erfolg. Schließlich bezahlen Studierende nicht gerade mit überschäumender Freude Studienbeiträge. Aber bei uns erfahren sie genau, in welcher Form sie ihnen wieder zugute kommen“, sagt Universitätspräsident Prof. Walter Schweitzer. „In diese Prozesse haben wir viel Zeit und Arbeit investiert und sehen nun, dass dies Früchte getragen hat“, so Schweitzer.

Durch die kontinuierlichen Informationen, wie sie eingesetzt werden, habe die Akzeptanz von Studiengebühren spürbar zugenommen. Laut Gebührenkompass die Zahl der Gebührenbefürworter und der Unentschlossenen in Passau bei starken 44 Prozent (Durchschnitt: 35 Prozent).

Über 160 Personen werden inzwischen an der Universität Passau aus Studienbeiträgen bezahlt. Die Studierenden würden den Wegfall dieser Stellen an einem ungünstigeren Betreuungsverhältnis, eingeschränkten Öffnungszeiten, etwa der Bibliotheken, und teilweise einem kompletten Wegfall von Angeboten bemerken. Die Wirkung der 5,5 Millionen Euro, die die Universität Passau pro Jahr aus den Beiträgen in Qualität und Ausstattung der Lehre investiert, zeigt sich in einigen Bereichen besonders deutlich.

Das Sprachenzentrum konnte etwa durch zusätzliches Personal die Kursgröße auf im Schnitt unter 25 Teilnehmer senken. Zudem gibt es nun in allen Sprachen, die von zusätzlichen Stellen profitieren konnten, neben mehr Planungssicherheit auch eine generelle Sicherung des Angebots. Die Betreuung der Studierenden ist durch fest angestellte Lektoren naturgemäß besser gewährleistet als durch Honorarkräfte. „Die Fremdsprachenausbildung ist eine zentrale Stärke und in dieser Form und Fülle ein Alleinstellungsmerkmal unserer Universität, dass wir nur durch die Studienbeiträge so gestalten können“, erklärt Schweitzer.

Die Passauer Studierenden honorieren diesen Einsatz mit einem weiteren erfreulichen Votum. Die Qualität des Studiums insgesamt bewerten sie mit der Schulnote 2,1 (Vorjahr 2,3) bewertet – fast eine halbe Note besser als im Durchschnitt.

 

 

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Steffen Becker | 21.09.2011

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