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STUDENTEN-PISA: Passauer Studenten bundesweit in der Spitzengruppe



Mehr als 600.000 Menschen machten mit, 26 knackten den großen Wissenstest des SPIEGEL. Für die Passauer Studierenden sind die Ergebnisse des Studenten-Pisa eine Bestätigung: Studierende der verschiedenen Fächer schnitten sehr gut ab; die Studierenden von drei Fächern (Rechtwissenschaft, Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaft) landeten in der Spitzengruppe.

Repräsentativ ist der Test zwar nicht, den Anspruch hatten die Macher auch gar nicht. Nach Angaben des SPIEGEL war es jedoch der größte Test des Allgemeinwissens, den es in Deutschland jemals gegeben hat. Hunderttausende Menschen haben in den letzten Wochen die Wissensprobe gewagt und beim "Studentenpisa" von SPIEGEL und studiVZ mitgemacht. Mehr als 1,5 Millionen Mal wurde der Test auf den Seiten von SPIEGEL ONLINE aufgerufen, über 600.000 Menschen beantworteten den Fragenkatalog komplett. Oder versuchten es zumindest.

Zu lösen galt es Aufgaben aus fünf Wissensgebieten. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Und sie zeigen, wie schwer das Studentenpisa zu knacken war. Nur 26 Menschen lösten alle Aufgaben richtig, das sind gerade einmal 0,0043 Prozent aller Teilnehmer.

Im Durchschnitt beantworten die Teilnehmer 24,5 von 45 Fragen richtig, also etwas mehr als die Hälfte. In seiner aktuellen Ausgabe berichtet der SPIEGEL ausführlich über die Ergebnisse und präsentiert ein Ranking der Universitäten und der Fächer. Das Magazin analysiert auch den Befund, der die Redakteure am meisten überrascht hat: Frauen schneiden im "Studentenpisa" schlechter ab als Männer. Im Durchschnitt lösten sie 21,5 Fragen richtig, Männer hingegen 26,5.

Für jedes der 25 Fächer, die von Studentinnen und Studenten am häufigsten gewählt werden, gibt es ein eigenes Ranking. Damit eine Hochschule in die Wertung aufgenommen wurde, müssen mindestens 50 Studierende mit dem jeweiligen Hauptfach von dieser Hochschule teilgenommen haben. Für die Passauer Studierenden sind die Ergebnisse eine Bestätigung: In den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Politikwissenschaft und der Rechtwissenschaft lagen die Passauer Teilnehmer jeweils in der Spitzengruppe.In den Medienwissenschaften lagen die Passauer Teilnehmer im Mittelfeld, in Anglistik blieben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter dem Durchschnitt.

Als Vergleichsmaßstab dient das Ergebnis, das alle Uni-Studenten von Hochschulen mit mehr als 1.000 Teilnehmern erreicht haben. Die Einteilung der Gruppen erfolgte nach einem anerkannten statistischen Verfahren, einem so genannten t-Test (0,5-Prozent-Signifikanz-Niveau).

Im Original-Test wurde jedem Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip eine gleich schwierige Auswahl von 45 Aufgaben (aus insgesamt 180) aus den fünf Wissensgebieten zu Politik, Wirtschaft, Geschichte, Kultur und Naturwissenschaften präsentiert. Unter anderem sind Politiker zu identifizieren, Hauptstädte zu benennen, historische Ereignisse einzuordnen und Pflanzen und Tiere zu erkennen.

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Thoralf Dietz | 29.05.2009

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