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Universität Passau verabschiedet Professor Dr. Klaus Dirscherl in den (Un?)Ruhestand



Die Philosophische Fakultät der Universität Passau lädt am Donnerstag, 29. Juni, um 18.00 Uhr (Audimax, Hörsaal 9, Innstraße 31) zu einer akademischen Feier anlässlich der Verabschiedung von Professor Dr. Klaus Dirscherl (bisheriger Inhaber des Lehrstuhls für Romanische Literaturen und Kulturen) ein.

Begrüßen zur Veranstaltung wird der Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Jürgen Kamm, das Grußwort zum Abschied von Professor Dr. Klaus Dirscherl hält der Rektor der Universität Passau, Professor Dr. Walter Schweitzer. Auch das kuwi netzwerk international e. V. will einen kurzen Beitrag anlässlich der Verabschiedung des „Vaters“ des Diplomstudiengangs Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien (dem heutigen Bachelorstudiengang International Cultural and Business Studies) leisten.

Prof. Dr. phil. Klaus  Dirscherl, bis 31. März 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Romanische Literaturen und Kulturen (Philosophische Fakultät der Universität Passau)
Klaus Dirscherl (geboren 1940 in Weiden/Oberpfalz) ging in Simbach am Inn und in Pfarrkirchen zur Schule, studierte in München, Manchester und Bordeaux englische und romanische Philologie, legte 1966 die Prüfung für das Lehramt an Gymnasien ab und promovierte nach Studienaufenthalten in Granada und Madrid 1972 mit einer Arbeit über Baudelaires Fleurs du Mal. 1979 erfolgte die Habilitation mit einer Schrift über den französischen „Roman als Instrument aufklärerischer Sinnstiftung“, 1981 die Ernennung zum Professor. Ab 1982 hatte er den Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Passau inne. Seit 1990 war er Beauftragter des von ihm initiierten Diplomstudiengangs „Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien“. Von 1. April 2000 bis 31. März 2006 war Dirscherl Prorektor der Universität Passau. Seit 2002 ist er Wissenschaftlicher Direktor des von ihm gegründeten Instituts für Interkulturelle Kommunikation an der Universität Passau (ink.up).

Schwerpunkte seines wissenschaftlichen Interesses sind die Literatur des französischen 18. Jahrhunderts, die Lyrik der romanischen Länder, insbesondere des Französischen, Spanischen und Portugiesischen, sowie Fragen einer interdisziplinären Kulturwissenschaft: Fremdwahrnehmung und die kulturelle Praxis im Medienverbund interessieren dabei ebenso wie Geschichte, Theorie und Praxis der interkulturellen Kommunikation.

Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand – wer Dirscherl kennt, wird eher von „Un“Ruhestand sprechen – wird er das von ihm gegründete Institut für Interkulturelle Kommunikation (ink.up) weiterführen, zudem wird er künftig als Beauftragter des Rektors für Unternehmenskontakte tätig sein.

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Thoralf Dietz | 28.06.2006

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