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Von der Hochschule der Jesuiten bis zum Department für Katholische Theologie

Vortrag über die fast 400-jährige Theologen-Ausbildung in Passau

Zum Beginn des Wintersemesters startete an der Universität Passau innerhalb der Philosophischen Fakultät das Department für Katholische Theologie. Aus diesem Anlass hält Prof. Dr. Anton Landersdorfer, der Inhaber des Lehrstuhls für Kirchengeschichte, am Donnerstag, 29. Oktober, um 19 Uhr (Michaeligasse 13, Hörsaal 1) einen Vortrag mit dem Titel "Von der Hochschule der Jesuiten bis zum Department für Katholische Theologie - ein Streifzug durch die Geschichte der akademischen Bildungsstätten in Passau zwischen 1622 und 2009". Am Freitag, 20. November, wird ein eigener Actus academicus mit Prof. Dr. Wolfgang Frühwald (früher LMU München) anlässlich der Eröffnung des Departments stattfinden.

Landersdorfer wird zunächst die Geschichte der theologischen Ausbildungsstätten in Passau von ihren Anfängen im Jahr 1622, als die Jesuiten eine Hochschule gründeten, bis zu deren Schließung im Jahre 1808 beleuchten. 1833 wurde von König Ludwig die Errichtung eines Lyzeums genehmigt, das 1923 in Philosophisch-Theologische Hochschule umbenannt worden ist und 1939 von den Nationalsozialisten geschlossen wurde. Landersdorfer hat interessante neue Erkenntnisse rund um die Wiedereröffnung und die damit verbundenen Probleme im Jahr 1945 zu Tage gebracht. Sein Blick führt schließlich weiter von der Eingliederung der Hochschule als Katholisch-Theologische Fakultät in die neu gegründete Universität Passau bis in die Gegenwart.

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Hinweis an die Redaktionen: Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an Prof. Dr. Anton Landersdorfer, Tel. 0851 509-2050, oder an die Pressestelle der Universität Passau, Tel. 0851/509-1430.

 

| 27.10.2009

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