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Wege aus der Eurokrise – Wissenschaftler diskutieren über die Zukunft Europas

Vom 3. bis 5. September 2012 findet an der Universität Passau die Jahrestagung der „University Association for Contemporary European Studies (UACES)“ statt, der wichtigsten europäischen Wissenschaftsvereinigung für Europastudien. Unter dem Motto “Exchanging Ideas on Europe 2012. Old Borders – New Frontiers” werden 450 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt auf über 120 Forschungspodien aktuelle Fragen der Europapolitik diskutieren. Die Eurokrise und mögliche Wege zu ihrer Lösung bilden dabei einen besonderen Schwerpunkt. Seitens der Universität Passau organisieren die Tagung Prof. Dr. Daniel Göler, Professor für Europäische Politik, sowie Prof. Dr. Bernhard Stahl, Professor für Internationale Politik.

Die UACES-Jahrestagung zählt zu den wichtigsten europapolitischen Fachtagungen der Welt, erstmals wird sie dieses Jahr an einer deutschen Universität ausgerichtet. Dass die Wahl dabei auf Passau fiel, stellt für die Universität, aber auch für die Stadt eine besondere Auszeichnung dar: „Die  Ausrichtung der UACES-Jahrestagung unterstreicht den in den letzten Jahren ausgebauten europapolitischen Schwerpunkt und stärkt das internationale Profil der Universität Passau“, erläutert Prof. Dr. Daniel Göler. „Gleichzeitig profitiert das Image von Passau als Europastadt mit zahlreichen regelmäßigen europapolitischen Aktivitäten wie den Europäischen Wochen und der Gesprächsreihe Menschen in Europa. Gerade deshalb war es uns wichtig, die Konferenz mit der Stadt Passau zu verknüpfen und nicht zu einer reinen Campus-Veranstaltung zu machen.“ Für die teilnehmenden Wissenschaftler ist daher ein kulturelles Rahmenprogramm vorgesehen. Einzelne Veranstaltungen finden zudem außerhalb des Campus statt. Umgekehrt öffnet sich die Fachtagung auch der interessierten Öffentlichkeit. So ist die englischsprachige Eröffnungsveranstaltung am 3. September, 17 Uhr, Hörsaal 10, im Gebäude Audimax (Innstraße 31), allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zugänglich:  Klaus Welle, Generalsekretär des Europäischen Parlaments, wird in Form einer Jean-Monnet-Lecture eine europapolitische Grundsatzrede halten, an die sich Grußworte zur Konferenzeröffnung der bayerischen Europastaatsministerin Emilia Müller sowie von Staatssekretär Dr. Max Stadler anschließen. Interessenten können sich am Sekretariat von Professor Göler unter Tel. 0851 509-2981 oder per E-Mail unter: jeanmonnet.lehrstuhl@uni-passau.de anmelden, die Teilnahme ist kostenlos.

Das Tagungsprogramm gliedert sich in über 120 Einzeldiskussionsrunden. Zwei zentrale Plenarveranstaltungen  greifen aktuelle Themen in großer Teilnehmerrunde auf. Die Themenauswahl der sogenannten „Round-Tables“ unterstreicht die internationale Bedeutung der Fachkonferenz. Ein Round-Table befasst sich mit den Unterschieden zwischen deutscher und britischer Europaforschung, ein gerade in der Eurokrise hochaktuelles Thema. Der zweite große Round-Table findet anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Journals of Common Market Studies statt, der ältesten und bedeutendsten Fachzeitschrift zu Europafragen, und widmet sich der historischen Entwicklung der Integrationsforschung.

Finanziert wird die Konferenz von UACES, aus Mitteln der Universität Passau und der Hanns-Seidel-Stiftung sowie aus EU-Fördergeldern, welche die Europäische Kommission der Universität Passau für den "Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Politik: Europa der Bürger - Herausforderungen von der regionalen bis zur globalen Ebene", geleitet durch Prof. Dr. Daniel Göler, bewilligt hat. Zudem unterstützen eine Reihe weiterer Sponsoren einzelne Empfänge und Forschungspanels.

 

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Hinweis an die Redaktionen: Die Presse ist zu allen Veranstaltungen der Tagung eingeladen. Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an Prof. Dr. Daniel Göler, Tel. 0851 509-2981, oder an die Pressestelle der Universität Passau, Tel. 0851 509-1431.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Mitteilung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

      

 

 

 

Anja Schuster | 31.08.2012

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