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Universität Passau startet DFG-Projekt mit Fokus auf Indonesien

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die internationale Kooperation „Kritisches Kalimantan: Entwicklung wohin? Umwelttransformation, Ethnizität und Gender in Zentralkalimantan, Indonesien am Lehrstuhl für Vergleichende Entwicklungs- und Kulturforschung mit Schwerpunkt Südostasien der Universität Passau (Prof. Dr. Martina Padmanabhan).

„Mit dieser Unterstützung zum Aufbau von internationaler Kooperation zum Thema Umwelttransformation, Ethnizität und Gender in Zentralkalimantan, Indonesien wollen wir einen Grundstein für langfristige wissenschaftliche Zusammenarbeit mit indonesischen Forschungseinrichtungen legen“, erklärt Lehrstuhlinhaberin Prof. Dr. Martina Padmanabhan, die das Projekt zusammen mit Dr. Kristina Großmann (Universität Passau) und Dr. Suraya A. Afiff (University of Indonesia) leitet. „Gleichzeitig soll mit dieser Initiative ein Beitrag zur stärkeren Zusammenarbeit über verschiedene Wissenschaftsgemeinden in Deutschland hinweg geleistet werden.“ Der erste bilaterale Workshop im Rahmen des Projekts findet an der Universität Passau vom 10. bis 12. Juni statt. Erwartet werden zahlreiche renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und Indonesien.

Die drei Bausteine Workshop, Auslandsreise und Gastaufenthalt sollen zum einen solide Kooperationsformen ausloten. Zum anderen begleiten sie die Pläne für Forschungsvorhaben im Rahmen von FUTURE EARTH, angesiedelt bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die von beteiligten Akteuren und Akteurinnen aus beiden Ländern getragen werden. Ganz im Sinne des globalen Programms für Nachhaltigkeitsforschung FUTURE EARTH werden von Beginn an Akteure und Akteurinnen aus staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen sowie der Wissenschaft beteiligt.

„Der bilaterale Workshop soll als Auftakt dienen; die dadurch initiierte Kooperation wird durch einen Gastaufenthalt in Indonesien und den Gegenbesuch in Passau konkretisiert werden“, sagt Martina Padmanabhan. Die internationale Kooperation soll einerseits sozial-ökologische Expertise in NatürlichemRessourcenmanagement, Ethnologen mit spezifischen Lokalkenntnissen in Indonesien und Genderexperten aus renommierten sozialwissenschaftlichen Einrichtungen zur konzeptionellen Arbeit zusammen bringen.

Katrina Jordan | 08.05.2015

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