ClimUP-Newsletter Juli 2026
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Neugierig darauf, wie wir den Campus und unseren Alltag ein Stück grüner und zukunftsfreundlicher gestalten können?
Finden Sie hier Infos und Ideen, die Lust auf mehr machen.
Gemeinsam auf dem Weg in eine nachhaltige, klimafreundliche Zukunft.
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Sammlung von Althandys im Sommer 2026 – Urban Mining
„URBAN MINING“: Rückgabesammlung für alte Handys und Tablets
Noch bis Ende Juli stehen im Verwaltungsgebäude an der Pforte, in der Zentralbibliothek an der Ausgabetheke sowie im Nikolakloster am Fairteiler bzw. an der Pforte jeweils eine Sammelbox bereit. Die Boxen werden regelmäßig geleert. Die Rücknahmeaktion läuft über das mit dem Blauen Engel zertifizierte Handysammelcenter. Durch das System werden 15 % der gesammelten Handys generalüberholt und als Gebrauchtgeräte wiederverwendet. 85 % der Geräte werden zerlegt und wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Gold, Palladium und andere werden in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.handysammelcenter.de.
Ein Teil des Erlöses kommt gemeinnützigen Projekten, vor allem im Umweltbereich, zugute.
Die Geräte können in die Boxen gelegt oder bis zum 15. September an die Stabsstelle Klimaschutz (NK 504) per Hauspost geschickt werden.
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Hitzeschutz im Sommer: So bleibt es am Campus erträglich
Sommer, Sonne, Hitzestau – clever lüften
Die Temperaturen steigen – und damit auch die Raumtemperaturen in Büros und Seminarräumen. Mit wenigen Handgriffen bleibt es angenehm kühl, ohne Klimaanlage (die es oft nicht gibt) oder hohe Energiekosten.
So geht's: - In den frühen Morgenstunden lüften: Nutzt die kühlen Stunden zwischen 6 und 8 Uhr für kräftiges Stoßlüften. Sobald es wärmer wird, die Fenster wieder schließen. Eventuell kann eine Kollegin oder ein Kollege, die bzw. der bereits früh in der Universität ist, die Fenster öffnen.
- Tagsüber Schatten schaffen: Haltet Jalousien, Rollläden oder Vorhänge geschlossen. So bleibt bis zu 80 % der Sonnenwärme draußen.
- Nutzung von Elektrogeräten reduzieren: Schaltet Bildschirme, Drucker und nicht genutzte PCs aus, da jedes Elektrogerät Abwärme produziert.
- Grün hilft: Pflanzen auf dem Fensterbrett kühlen durch Verdunstung – und heben die Laune.
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Sammlung und Abgabe von Büroartikeln
Ausgabe gebrauchter Büroartikel: eine Erfolgsbilanz!
Im April hat das Archiv gemeinsam mit der Stabsstelle Klimaschutz die Ausgabe von gebrauchten Büromaterialien formalisiert. Diese können nun per Formular einfach angefordert werden. Weitere Infos auf der Webseite!
Die ersten Wochen verliefen sehr erfolgreich! Das Team aus dem Archiv, Herr Heudecker und Frau Himsl konnten 70 Bestellungen entgegennehmen und mehrere hundert Leitzordner, Schnellhefter und über 1300 Heftfischchen zurück in den Umlauf bringen.
Vielleicht möchten Sie die ruhigere Sommerzeit nutzen, um ein wenig aufzuräumen? Gebrauchte Büroartikel nimmt das Archiv nach wie vor sehr gerne in Empfang, einfach per Hauspost ans Archiv senden.
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Nachhaltige Wochen 2026: 15.–21. Juni 2026
Nachhaltige Wochen 2026
Vom 15. bis 22. Juni 2026 fanden an der Universität Passau die Nachhaltigen Wochen statt. Organisiert wurden sie von der Stabsstelle Klimaschutzmanagement – und zwar in Zusammenarbeit mit vielen Hochschulgruppen, dem Sprachenzentrum und weiteren Engagierten. Herausgekommen ist ein richtig buntes und vielfältiges Programm rund um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und gesellschaftliche Transformation – und das nicht nur für die Uni, sondern auch für die ganze Stadtgesellschaft.
Der Start: Runder Tisch und echtes Highlight Am Montag ging es los mit dem Runden Tisch Nachhaltigkeit zum Thema „Fair Trade Universität“. Später am Tag gab es dann eine besondere Performance an der Ortsspitze: „Flüsse und Poesie“ – gemeinsam mit einem österreichisch-kongolesischen Literaten, und zwar direkt am schwimmenden Forschungslabor BatoLabo. Das war definitiv das Highlight der Woche!
Infoveranstaltungen und Exkursionen – für jeden was dabei Neben den großen Events gab es viele Gelegenheiten, selbst aktiv zu werden oder Neues zu lernen: - Infostand FoodSharing / Fairteiler – hier konnte man sich übers Lebensmittelretten informieren.
- Mensaführungen – Einblicke in die nachhaltige Küche der Universität.
- Exkursion zur Solidarischen Landwirtschaft – raus aufs Feld, verstehen, wo unser Essen herkommt.
- Sozialökologischer Spaziergang durch Passau – Nachhaltigkeit mal aus einer anderen Perspektive erleben.
Fazit: Gelungene Aktion mit vielen Eindrücken Die Nachhaltigen Wochen haben gezeigt: Die Mischung aus Diskussion, Kunst, Praxis und Austausch ist super angekommen. Ein großer Dank an alle, die mitgemacht und organisiert haben!
Rückfragen? Einfach eine Mail an: nachhaltigkeit@uni-passau.de
Programm der Nachhaltigen Wochen
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Stadtradeln 2026 – Team Uni Passau
Das Jahr 2026 war für das Team „Universität Passau“ beim STADTRADELN ein voller Erfolg
Unser Team „Universität Passau“ hat beim diesjährigen STADTRADELN richtig gut abgeschnitten. Mit über 8.000 gefahrenen Kilometern landete die Uni im Hochschulvergleich auf Platz 10 von 64 Teams. Besonders erfreulich: Wir haben den 1. Platz gemacht in der Kategorie „Stärkstes Team nach Anzahl der Teilnehmenden“ – ein starkes Zeichen dafür, wie viele Studierende und Beschäftigte sich hier fürs Radfahren und die Verkehrswende begeistern.
Zur Aktion: STADTRADELN fand vom 22. Juni bis zum 12. Juli 2026 zum 14. Mal in Passau statt. Drei Wochen lang wurde jeder Kilometer gezählt, den die Teilnehmenden mit dem Fahrrad zurückgelegt haben – ob zur Uni, zur Arbeit oder in der Freizeit. Insgesamt kamen in Passau über 250.000 Kilometer zusammen, mit 1.020 aktiven Radelnden.
Rückfragen? Einfach eine Mail an: nachhaltigkeit@uni-passau.de
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Symposium „Exploring Spaces“
Spirituelle Ökologie interdisziplinär gedacht
Vom 28. bis 30. April 2026 fand an der Universität Passau das Symposium „Exploring Spaces“ mit dem Schwerpunkt „Spirituelle Ökologie“ statt.
Die Tagung untersuchte und gestaltete Räume aus der Perspektive von Kunst, Geographie, Religionswissenschaft und weiteren Disziplinen. Grundlage war die Annahme, dass Räume unsere Erfahrungsmuster prägen – und dass unser Verhalten umgekehrt Räume gestaltet.
Mithilfe von Impulsvorträgen, Begehungen und künstlerischer Forschung wurden konkrete Lebensräume in Passau – der Universitätscampus, der Dom, das Krankenhaus, ein Einkaufszentrum, das Dreiflüsseeck und ein Friedhof – multiperspektivisch untersucht, erlebt und verändert.
Durch forschendes Beobachten, Zeichnungen, Videografie, Deep Listening und andere Interventionen entstanden außergewöhnliche Reibungs- und Reflexionsflächen. Ziel war es, Wege zu finden, Lebensräume ökologisch-ästhetisch so zu gestalten, dass sie die Würde des Menschen in Natur und Kultur zur Geltung bringen. Auf Basis der Erfahrungen erstellten die Teilnehmenden ein virtuelles Museum.
Konzipiert wurde das Symposium von Prof. Dr. Barbara Lutz-Sterzenbach (Kunstpädagogik) gemeinsam mit Prof. Dr. Werner Gamerith (Regionale Geographie) sowie Dr. Ernst Wagner, Prof. Dr. Michael von Brück und Alexander Benz (University of Life and Peace / LMU München).
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Vorlesung "Sustainability by Digitalization"
In der von Prof. Dr. Marina Fiedler und Christina Schäfer im Sommersemester 2026 angebotenen Vorlesung wird die Rolle digitaler Technologien bei der Bewältigung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, soziale Ungleichheit und nachhaltige Unternehmensführung untersucht. Der asynchrone Selbstlernkurs richtet sich primär an Masterstudierende der Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik.
Ziele und Kompetenzen: Die Studierenden werden befähigt, digitale Nachhaltigkeitslösungen kritisch zu bewerten, Nachhaltigkeitsdaten zu analysieren und digitale Transformationsprozesse aus einer Nachhaltigkeitsperspektive mitzugestalten. Neben wissenschaftlichen Grundlagen erhalten die Studierenden Einblicke in aktuelle Nachhaltigkeitsinitiativen von Unternehmen und lernen anhand realer Fallbeispiele, wie digitale Technologien zur Lösung konkreter Nachhaltigkeitsprobleme eingesetzt werden können.
Inhalte und Aufbau: Der Kurs gliedert sich in sieben aufbauende Themenbereiche: Soziale Nachhaltigkeit durch Digitalisierung (z. B. Inklusion, Gesundheit), ökologische Nachhaltigkeit (z. B. Kreislaufwirtschaft, Energieeinsparung), nachhaltige Governance (z. B. Management von Nachhaltigkeits-KPIs), digitale Interventionen anhand praktischer Beispiele (z. B. Echtzeit-Feedback) sowie Gemeinsamkeiten und Zielkonflikte der verschiedenen Dimensionen. Die Inhalte werden auf der Plattform ILIAS in sieben asynchronen Einheiten mit Videos, Quizzen, Pflichtlektüren und Übungen vermittelt.
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Organisation und Governance
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Prof. Dr. Werner Gamerith in BayZeN-Steuerungs­gruppe gewählt
Prof. Dr. Werner Gamerith, der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Universität Passau, wurde in die Steuerungsgruppe des Bayerischen Zentrums Hochschule & Nachhaltigkeit (BayZeN) gewählt. Seine Amtszeit beträgt drei Jahre.
Das BayZeN ist ein Think Tank der bayerischen Hochschulen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz an den Hochschulen zu verbessern und den hochschulübergreifenden Austausch zu fördern.
Prof. Gamerith engagiert sich bereits seit vielen Jahren für die Belange der Nachhaltigkeit an der Universität Passau. Nun kann er seine Expertise direkt in die strategische Weiterentwicklung des BayZeN einbringen. Die Steuerungsgruppe begleitet unter anderem die Erstellung des BayZeN-Positionspapiers 2026, in dem Vorschläge für die nächste Rahmenvereinbarung mit dem Freistaat entwickelt werden.
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Projektförderung
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
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V.i.S.d.P.: Universität Passau, Innstraße 41, 94032 Passau Tel.: 0851/509-2022 Kontakt für Rückfragen: nachhaltigkeit@uni-passau.de
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