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Sexueller Missbrauch und körperliche Gewalt. Übergriffe auf Minderjährige durch katholische Geistliche im Bistum Passau 1945 bis 2022

Seit Herbst 2022 hat ein Forschungsteam an der Geistes- und Kulturwissenschaftlichen Fakultät unter Leitung des Historikers Prof. Dr. Marc von Knorring an einer Studie zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs und körperlicher Gewalt an Minderjährigen im Bistum Passau gearbeitet. Nachdem die fertige Schrift mit dem Titel „Sexueller Missbrauch und körperliche Gewalt. Übergriffe auf Minderjährige durch katholische Geistliche im Bistum Passau 1945 bis 2022“ Ende November zunächst der Unabhängigen Aufarbeitungskommission (UAK), dem Unabhängigen Betroffenenbeirat (UBB) und Bischof Dr. Stefan Oster SDB zum Studium übergeben worden war, steht die Studie nun der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Durchgeführt wurde das Projekt zwischen Herbst 2022 und Herbst 2025 unter der Leitung von Prof. Dr. Marc von Knorring, der seit 2008 an der Universität Passau als Neuzeit-Historiker tätig ist. Unterstützt wurde er bis zum Februar 2024 durch ein junges dreiköpfiges Team, bestehend aus zwei Historikern in Teilzeit und der (nicht theologischen) Kirchenhistorikerin Anna Matschl M.A., die anschließend als alleinige Mitarbeiterin und Co-Autorin der Studie fungierte.

Begleitet wurden die Forschungen von der örtlichen Unabhängigen Aufarbeitungskommission und dem Betroffenenbeirat. Die Finanzierung des Projekts erfolgte durch den Bischöflichen Stuhl des Bistums Passau. Die Untersuchung wurde vollkommen unabhängig und eigenständig an der Universität Passau durchgeführt.

Im Folgenden sehen Sie Videostatements von Prof. Dr. Marc von Knorring (Projektleitung), Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Bischof des Bistums Passau) sowie Prof. Dr. Guido Pollak (Vorsitzender der Unabhängigen Aufarbeitungskommission). Die Stellungnahmen sind jeweils unterhalb der Videos auch in Textform verfügbar.

Prof. Dr. Marc von Knorring
Prof. Dr. Marc von Knorring
Anna Karoline Matschl, M.A.
Anna Karoline Matschl, M.A.

Co-Autorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin

Die Studie

Aufarbeitungsstudie des Bistums Passau

Die Statements

Prof. Dr. Marc von Knorring zur Missbrauchs­studie

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Bischof Dr. Stefan Oster SDB zur Missbrauchs­studie

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Prof. Dr. Guido Pollak (UAK) zur Missbrauchs­studie

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Nach mehr als drei Jahren intensiver historischer Forschungsarbeit übergeben wir der Öffentlichkeit nun unsere Aufarbeitungsstudie. Sie zeigt, dass es auch im Bistum Passau zahlreiche Menschen gibt, die etwas vereint, das nach dem Selbstverständnis und den Grundwerten der katholischen Kirche niemals hätte geschehen dürfen: Sie wurden als Kinder oder Jugendliche von Priestern sexuell missbraucht oder körperlich misshandelt. Viele von ihnen leiden ihr Leben lang unter diesen Erfahrungen und deren körperlichen und seelischen Folgen. Unseren Erkenntnissen zufolge waren im Bistum Passau seit 1945 mindestens 672 Kinder und Jugendliche solcherlei Übergriffen von Geistlichen ausgesetzt, die unter der direkten oder indirekten Personalverantwortung des Bischofs standen. Verantwortlich waren aber nicht nur die mindestens 154 Beschuldigten oder überführten Täter. Verantwortlich waren nach den vorliegenden Erkenntnissen auch im Bistum Passau Denk- und Handlungsweisen innerhalb des Systems Kirche, die dazu führten, dass in der Vergangenheit insbesondere eine Reihe von Bischöfen und Generalvikaren in zahlreichen Fällen den Schutz der Institution und ihrer Priesterschaft über das Wohl von Betroffenen stellten. In den Jahren seit der Jahrtausendwende, insbesondere seit 2010 ist von Seiten des Bistums Passau nach und nach viel Geschehen, was die regelbasierte Handhabung von Vorfällen, Aufarbeitung und Prävention anbelangt. Solange es jedoch Betroffene gibt, die sich von der Kirche unangemessen behandelt fühlen, solange das Handeln der Bistumsleitung für viele noch an Transparenz zu wünschen übrig lässt, solange es aber auch in der Breite der Bevölkerung an Verständnis für Betroffenenschicksale ebenso wie für die Maßnahmen der Kirche gegen beschuldigte Priester mangelt, bleibt noch viel zu tun. Wir hoffen sehr, allen Beteiligten mit unserer Studie zielführende Hinweise geben zu können, damit sie den richtigen Weg finden.

Liebe Gläubige, liebe Interessierte an der unabhängigen Studie über Missbrauch und Gewalt in unserem Bistum,

die Studie von Prof. Marc von Knorring und seinem Team ist für mich und für uns als Kirche schmerzhaft und heilsam zugleich. Schmerzhaft, weil sie detailliert und ohne Schonung nachweist, wie häufig in den Jahrzehnten nach dem letzten Krieg Missbrauch vorgekommen ist – und wie er zugleich bagatellisiert und vertuscht worden ist. Verantwortliche der Kirche wollten sich und das Ansehen ihrer Institution schützen, wollten gnädig mit Tätern sein und waren vor allem blind für betroffene Kinder und Jugendliche. Das ist der größte Skandal – und er wurde auch noch gestützt – und das zeigt die Studie ganz eindringlich – durch ein kirchliches und gesellschaftliches Milieu, in dem solches Geschehen nicht geglaubt oder tabuisiert wurde. Ein starkes Kapitel der Studie spricht von den so genannten Bystandern, von Mitwissern also oder von Menschen, die etwas wahrgenommen hatten, sich aber aus vielerlei Gründen nicht aus der Deckung trauten oder mit Beschuldigten solidarisiert haben. Durch Kulturen des Schweigens, durch die Überhöhung des Priesters und durch Missachtung des Leids von Betroffenen haben nachweislich mindestens 700 Menschen oft unsägliches Leid erlitten mit Folgen, die oft ein Leben lang anhalten. Beschuldigte und Täter waren laut Studie 154 Welt- oder Ordenspriester. Ich kann nur einmal mehr voll Scham bekennen, dass verantwortliche Personen bei diesem Thema in der Kirche massiv versagt haben. Ich kann auch heute wieder nur im Rückblick mit großer Hilflosigkeit um Verzeihung bitten, weil vieles einfach nicht wieder gut zu machen ist.

In den vergangenen 25 Jahren setzte ein Veränderungsprozess ein, ein Wandel in der Wahrnehmung und des Umgangs. Vieles haben wir bereits gelernt und umgesetzt. Das Bistum hat sich institutionell neu aufgestellt durch massiv verstärkte Prävention, Intervention und auch durch ein begleitendes Nachsorgeprogramm für Beschuldigte. Wir haben unabhängige Ansprechpartner und Gremien zur Aufarbeitung und für Betroffene eingerichtet. Aber die Studie zeigt auch: Wir sind natürlich nicht am Ziel. Wir brauchen auch in der Fläche in unseren Gemeinden einen noch stärkeren Kulturwandel. Wir müssen deutlich machen, wie das geht, auf verwundbare Personen gut zu achten und an ihrer Seite zu stehen. Wir glauben, dass Kirche heute schon ein sicherer Ort geworden ist und arbeiten weiter daran. Wir hoffen, damit auch einen guten Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten.

Ich danke der Unabhängigen Aufarbeitungskommission, dass sie diese Studie in Auftrag gegeben hat – und auch für die Art der Studie, die einmal mehr aufzeigt, was in den vergangenen rund 80 Jahren in unserem Bistum geschehen ist. Auch dem Unabhängigen Betroffenenbeirat gilt mein Dank, dass Sie immer wieder aufs Neue auf das Leid und die Perspektive der Betroffenen verwiesen haben. Ebenso denjenigen Betroffenen, die sich für Interviews für die Studie zur Verfügung gestellt haben. Und wir brauchen auch weiterhin die Beteiligung betroffener Menschen, damit wir immer besser verstehen, wie es gelingen kann, in unserer Kirche ein neues, achtsames Miteinander einzuüben. Daher lade ich die Unabhängige Aufarbeitungskommission und den Unabhängigen Betroffenenbeirat zum Gespräch im Januar ein, damit wir gemeinsam aus der Aufarbeitungsstudie lernen und Konsequenzen ziehen können.

Prof. von Knorring und seinem Team danke ich von Herzen für alle Mühen, mit der sie diese Studie erarbeitet haben, mit einem großen Respekt auch für alle Belastungen, die es Sie gekostet hat.

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs begrüßt den Abschluss der Studie zum Missbrauchsgeschehen im Bistum Passau im Zeitraum von 1945 bis 2022. Der Titel benennt die Hauptformen des Missbrauchsgeschehens – Gewalt, Misshandlung und Missbrauch aus sexualisierten Motiven zum einen und nicht nichtsexualisierte Gewalt, die in verschiedenen Formen ausgeübt wurde, zum anderen. Wichtiger als der hohe wissenschaftliche Ertrag der Studie ist, dass sie zeigt, dass alle Formen von Missbrauch und Gewalt die Würde der Betroffenen massiv verletzten. Dies mit lebenslangen Folgen, die auch transgenerationell traumatische Wirkungen zeigen. Die Lektüre hinterlässt an vielen Stellen Abscheu. Der wichtigste Ertrag der Studie liegt deshalb nach Ansicht der Kommission darin, dass sie die Forderung nach Handlungskonsequenzen auf Seiten aller für das Geschehen als verantwortlich benannten Akteure unabweislich begründet.

Ich nenne vier zentrale Ergebnisse, die die Forderung nach Handlungskonsequenzen begründen:

  • Ein erster Punkt liegt in der Generalisierbarkeit der Ergebnisse und den daraus zu ziehenden Konsequenzen: Dass die Kennzahlen zu Beschuldigten- und Tätermerkmalen und zu Betroffenenmerkmalen, Tatmotiven, Tatstrategien, Tatorten und lebenslangen Tatfolgen mit den Zahlen des Geschehens in anderen Bistümern übereinstimmen, lässt den Schluss zu, dass das Missbrauchs- und Gewaltgeschehen mit systemischen Strukturen, also den institutionellen, theologischen und (kirchen-)rechtlichen Grundlagen zusammenhängt. Zu nennen sind: die hierarchisch-autoritären Machtverhältnisse im Zusammenspiel mit einem problematischen Verständnis von Amt, Beruf und Auftrag im Namen einer sich öffentlicher Kontrolle weitgehend entziehenden „geschlossenen Institution“. Diese Aspekte werden in der Studie über die Amtszeit der Bischöfe durchgängig benannt;
  • Die Studie macht zweitens deutlich, dass es regionale, milieu- und wertebezogene Besonderheiten in der Frage nach Ursachen und Verläufen und auch im moralischen Umgang mit Missbrauch und Gewalt gab; etwa die geradezu uneingeschränkte Glaubwürdigkeit und Verehrung von Priestern – selbst wenn sie als Täter nachweislich agierten. Reformen gelten hier der Entmystifizierung von Person und Amt des Priesters als einer gesegneten Autorität, die oft genug Übergriffe und Gewalt verklärte und entschuldigte;
  • Zum Dritten – und darin liegt eine besonderer Erkenntniswert der Passauer Studie – klärt die Studie der Rolle von sogenannten „Bystandern“ bei Missbrauch und Gewalt auf. Bystander agieren im familiären, verwandtschaftlichen, sozialen und schulischen Umfeld des Missbrauchsgeschehens. Oft gewähren sie den Betroffenen nicht Schutz, sondern stellen sich abwehrend, verharmlosend und sogar rechtfertigend vor die Täter. Wie die Studie zudem zeigt, sind zu den Bystandern nach 1945 über viele Jahre hinweg auch Richter, Staatsanwälte, medizinische Gutachter, Jugendämter, Schulämter und Schulleitungen, in deren Zuständigkeitsbereichen […] Vorgänge verhandelt oder bearbeitet wurden, zu rechnen.“ Hier stellt sich die Frage nach dem gesellschaftlichen Umfeld, in dem die Kirche agiert;
  • Ein viertes Ergebnis ist, dass die Vorgänger von Bischof Stefan im Kontext ihrer Zeit über die psychologischen und soziologischen Gesetzmäßigkeiten weniger aufgeklärt gewesen sein mögen, als Bischof Stefan dies angesichts des heutigen Erkenntnisstands über die Zusammenhänge von Macht und Gewalt ist. Für die UAK stellt sich hier die Frage, wie weit Bischof Stefan in seiner Verantwortung für die Menschen im Bistum kirchliche Machtausübung öffentlicher Transparenz und unabhängiger Kontrolle unterwirft.

Diese vier Ergebnisse begründen aus Sicht der UAK die Forderung nach Weiterführung von Aufarbeitung. Mit dem historischen Rückblick ist das Thema Aufarbeitung nicht abgeschlossen. Vielmehr muss Aufarbeitung zukünftig als multidimensionale Querschnittsaufgabe auf allen Führungs- und Verantwortungsebenen im Bistum verankert werden.

Aufarbeitung sollte in allen zentralen Tätigkeitsbereichen des Bistums, wie etwa Seelsorge, Pastoral, Katechese, Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung, Sozialarbeit, Beratung- und Therapie und nicht zuletzt in der Priesterausbildung, Aufgabe sein. Aufarbeitung muss Prävention, Intervention und Nachsorge als institutionelle Daueraufgabe unter einer verantwortungsethischen Haltung vereinen. Verantwortungsethische Verpflichtung bedeutet: jeder Form von persönlicher und institutioneller Gewalt entgegenzutreten. Dies umfasst die 1) Verantwortungsübernahme für die in der Vergangenheit verübten Taten, 2) Hilfe, Unterstützung und Schutz Betroffener in der Gegenwart und 3) präventive Arbeit in die Zukunft hinein. Dazu ist eine personell und finanziell abzusichernde Stabsstelle einzurichten.

Es geht um die Würde und das Recht der Betroffenen.

Der UBB begrüßt die Veröffentlichung der Studie, die durch ihren fundierten wissenschaftlichen Umfang und die detaillierten Aussagen zur Historie und zur aktuellen Handhabung und Aufarbeitung des Missbrauchsgeschehens nachhaltig beitragen kann. Im Vorwort formulieren die Verfasser für den UBB und dessen Arbeit die Studienzielsetzung: „Auch im Bistum Passau gibt es zahlreiche Menschen, die […] als Kinder oder Jugendliche von Priestern sexuell missbraucht oder körperlich misshandelt wurden. Viele von ihnen leiden ihr Leben lang unter diesen Erfahrungen und deren Folgen. Diese Menschen in ihrem Kampf um Anerkennung und angemessene Würdigung zu unterstützen, womöglich weitere, notwendige Reformen innerhalb der katholischen Kirche anzustoßen und Impulse für eine bessere Prävention zu geben, nicht zuletzt mit Blick auf eine erhöhte gesamtgesellschaftliche Sensibilisierung, ist das Grundanliegen dieser Studie."

Nach Einblicken in die Lebenswelten von Betroffenen, der Darstellung von Kennzeichen und Merkmalen für Beschuldigte und deren Verhaltensmuster mit Rechtfertigungsstrategien lässt die Studie Handhabung von Vorfällen und Vorwürfen in der Zeit seit 1945 bis heute evident werden. In diesem Zusammenhang darf die Auflistung von Bystandern und Beurteilern nicht fehlen. Auf die Vorkommnisse in bischöflichen Seminaren und Ordensinternaten muss explizit hingewiesen werden.

Der UBB wird sich nach gründlichem Einlesen in die Studie in seinen künftigen Beiratssitzungen vor allem mit den Themen Aufarbeitung, Sensibilisierung der Gesellschaft, Bystanderschaft in Familien und Institutionen, staatliche Aufsicht und Schutzpflicht und Klerikalismus befassen müssen. Die im Bistum initiierten Präventionsmaßnahmen zeigen erste Erfolge, drängen jedoch zur Intensivierung.

Hilfsangebote für Betroffene

Die Kontaktdaten der unabhängigen Ansprechpersonen der Diözese Passau für Missbrauchsfälle, die Betroffene gegebenenfalls unterstützen und beraten können, finden sich ebenso wie eine Liste nichtkirchlicher Fachberatungsstellen auf der Seite des Bistums Passau. Auch Betroffene von körperlicher Gewalt können sich an diese Hilfsstellen wenden.

Presseanfragen

Bitte wenden Sie sich an das Medienreferat der Universität Passau:

Nicola Jacobi, Tanja Daller und Katrina Jordan
Tel.: +49 851 509-1434, -1450, -1439
kommunikation@uni-passau.de

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