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Spin-Offs der Universität mit Gründerstipendien ausgezeichnet

Zwei aus der Universität Passau hervorgegangene Start-Ups sind mit je einem EXIST-Gründerstipendium ausgezeichnet worden. Das Stipendium unterstützt Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen finanziell und beratend dabei, ihre Gründungsidee in einen Businessplan umzusetzen.

Zu den Geförderten zählt das Unternehmen „myIDkeeper", das an der Universität von Prof. Dr. Harald Kosch begleitet wurde. „Nie wieder den Kontakt zu Freunden und Bekannten verlieren" lautet die Idee, die Iris und Christian Vilsmaier zum Geschäftsmodell machen. Die Anwendung myIDkeeper sorgt dafür, dass die Adressbucheinträge der Nutzer immer bei allen miteinander verbundenen Kontakten vollständig und aktuell sind. „Uns war es wichtig, dass wir nach der Anfangsphase die volle Zeit an unserer Idee arbeiten können. Dazu haben wir jetzt durch das Stipendium die Möglichkeit. Außerdem fühlt es sich wie eine Adelung an, zu den ‚Auserwählten‘ zu gehören", freut sich Iris Vilsmaier.

Freude auch im Team um Masterabsolvent Carlos García: Ihr Ideenpapier über den „Social Co-Created Marketplace, betreut von Prof. Dr. Jan H. Schumann,  hat ebenfalls ein EXIST-Stipendium erhalten. „Wir stellen Interessenten eine Technologie zur freien Gestaltung von digitalen C2C- und B2C-Marktplätzen zur Verfügung", erklärt Carlos García das innovative Konzept des jungen Unternehmens. „Die intensive Vorbereitungsphase und die anspruchsvollen Kriterien des Wettbewerbs haben uns sehr motiviert, und unsere Idee so tragfähig wie möglich auszuarbeiten. Unsere akademischen Mentoren und Pilotkunden waren uns dabei eine unentbehrliche Hilfe. Jetzt freuen wir uns sehr über das Gründerstipendium, weil es möglich macht, dass wir uns in Ruhe der Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Technologie, der Erstellung eines Business Plans und der Suche nach Investoren widmen können."

Der Ausbau der Gründungsförderung ist Teil des Profilprogramms „Technik Plus" der Universität Passau. Am Transferzentrum können Studierende, Alumni und Beschäftigte der Universität, die sich für eine Existenzgründung interessieren oder bereits erste Schritte auf dem Weg in die Selbstständigkeit unternommen haben, beispielsweise eine kostenlose betriebswirtschaftliche Beratung durch den Referenten für Gründungsförderung, Stefan Jelinek, in Anspruch nehmen.

„Existenzgründungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Wachstum der Region", sagt Prof. DR. Tomas Sauer, Beauftragter für Wissenstransfer und Leiter des Transferzentrums. „Bereits heute zählt Passau zu den Landkreisen mit der höchsten Gründungsneigung in Deutschland. Es ist für uns ein schöner Erfolg, zu sehen, wie professionell und ideenreich unsere Studierenden, Beschäftigten und Alumni die unternehmerische Herausforderung angehen. Wir freuen uns, dass wir sie dabei durch die Arbeit von Herrn Jelinek unterstützen können."

Katrina Jordan | 29.09.2014

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