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"Vom Abhören und Bespitzeln – deutsch-tschechische Wirklichkeit im Kalten Krieg"

Am Freitag, den 18. Juni 2021 fuhren Studierende aus Passau und Pilsen an die bayerisch-böhmische Grenze. Sie erforschten dort gemeinsam Orte des Erinnerns an den Kalten Krieg.
Mit dabei war auf deutscher Seite die miltärische Abhörstation auf dem Hohenbogen. Wir sprachen mit einem Zeitzeugen, der viele Jahre im militärischen Sperrgebiet seinen Dienst getan hatte.

Auf tschechischer Seite erkundeten wir die Gegend der sogenannten Operation Grenzstein, tschechisch: "Akce Kámen". Hier waren hinter einer vorgetäuschten Grenze Fluchtwillige abgefangen worden. Es war ihnen vorgespielt worden, sie befänden sich schon in Bayern. Die Flüchtenden gaben bereitwillig Informationen preis, die die kommunistische Geheimpolizei nie hätte erfahren dürfen...

Elemente

Führungen mit Expertinnen und Experten, Diskussion über die deutsch-tschechische Erinnerungskultur und Museumskonzepte, Zeitzeugengespräch, Gruppenarbeit in deutsch-tschechischen Teams

Teilnehmende Studierende von der Universität Passau und von der Westböhmischen Universität in Pilsen
Zeitplan Abfahrt in Passau: 7:15 Uhr, Ankunft in Passau: ca. 20:00 Uhr
Voraussetzungen

Interesse am Thema,
Bereitschaft, in deutsch-tschechischen Kleingruppen eine Aufgabe zu lösen.
Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften

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