Für Schulen im Grenzgebiet bieten wir deutsch-tschechische Projekttage an, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler mit existierenden sowie nicht existierenden Denkmälern zu zwei historischen Themenschwerpunkten beschäftigen.
Auch 75 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges ist es eine Aufgabe der Bildungseinrichtungen, über die Taten der Nationalsozialisten aufzuklären. Der Opfer von Ausgrenzung, Unterdrückung und Mord wurde während der Phase der politischen Trennung in einen sogenannten Ost- und einen Westblock getrennt gedacht. Durch die Öffnung der Grenze ist ein gemeinsames Gedenken möglich und auch Aufgabe der historisch-politischen Bildung.
In dem Projekt denk.mal digital erhalten die Schülerinnen und Schüler die Chance, zusammen mit Gleichaltrigen aus dem Nachbarland die Stätten der NS-Verbrechen kennenzulernen, sie mit digital gestützten Methoden zu erforschen und sich dem Schicksal der Opfer durch Quellenrecherche und künstlerischem Ausdruck zu nähern. Eigene Denkmalentwürfe ermöglichen es den Teilnehmenden, das Gedenken an die Opfer aufrechtzuerhalten.
Auch 75 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges ist es eine Aufgabe der Bildungseinrichtungen, über die Taten der Nationalsozialisten aufzuklären. Der Opfer von Ausgrenzung, Unterdrückung und Mord wurde während der Phase der politischen Trennung in einen sogenannten Ost- und einen Westblock getrennt gedacht. Durch die Öffnung der Grenze ist ein gemeinsames Gedenken möglich und auch Aufgabe der historisch-politischen Bildung.
In dem Projekt denk.mal digital erhalten die Schülerinnen und Schüler die Chance, zusammen mit Gleichaltrigen aus dem Nachbarland die Stätten der NS-Verbrechen kennenzulernen, sie mit digital gestützten Methoden zu erforschen und sich dem Schicksal der Opfer durch Quellenrecherche und künstlerischem Ausdruck zu nähern. Eigene Denkmalentwürfe ermöglichen es den Teilnehmenden, das Gedenken an die Opfer aufrechtzuerhalten.
| Beteiligte Schulen aus Bayern: | Beteiligte Schulen aus Tschechien: |
|---|---|
Gymnasium Untergriesbach | Gymnázium Prachatice |
Vorbereitung
Die Begegnungen werden durch die Projektmitarbeitenden gemeinsam mit den Lehrkräften an den jeweiligen Schulen vorbereitet. In Workshops, eigenständigen Recherchen und beim Erarbeiten von kurzen digitalen Präsentationen von ausgesuchten Denkmälern aus der Region befassen sich die Schülerinnen und Schüler bereits vor dem dreitätigen Zusammentreffen mit der Partnerschule intensiv mit dem gewählten Thema.
Durchführung
Bei beiden Themen liegt der Fokus auf der gemeinsamen Arbeit von Schülerinnen und Schülern aus Tschechien und Bayern. Die Arbeit wird außerhalb der Schule in drei zusammenhängenden "denk.mal digi-Tagen" an einem grenznahen Drittort durchgeführt.
Nachbereitung
Wesentlich zur Festigung des Wissens tragen selbst gestaltete Präsentationen an den Schulen bzw. in den Schulgemeinden bei. Die Schülerinnen und Schüler bereiten ihre in deutsch-tschechischen Teams erarbeiteten Denkmal-Entwürfe so auf, dass sie sie einem größeren Publikum präsentieren können. Zu diesen Veranstaltungen sollen örtliche Vertreterinnen der Kommune sowie der Presse eingeladen werden.
Ergebnissicherung
Die von den Schülerinnen und Schülern entworfenen Denkmalskizzen werden in die digitale Denkmal-Landkarte des Projekts eingepflegt und stehen so auch einem größeren Kreis von Interessierten zur Verfügung.