Das Forschungsprojekt Transformation universitärer Bildungsräume (TraUBe) an der Universität Passau möchte mit Dialog und Kooperation Stadt und Universität näher zueinander bringen. Zum einen soll dabei die Lehre an der Universität weiterentwickelt werden. Außerdem sollen Synergien zwischen Uni, der Stadt und der Passauer Bevölkerung entstehen und mit konkreten Projekten Impulse gesetzt werden. Dabei sollen alle einbezogen werden, die Interesse an der Passauer Entwicklung haben, ob Studierende, Einheimische oder Institutionen und Vereine. Mit Seminaren, Realexperimenten, Events und Mitmachprojekten sollen möglichst viele Ideen und Praxisbeispiele gesammelt und angestoßen werden.
Ob Bürgerinitiative oder nachhaltige Bildung an der Schule, an TraUBe wurden schon Ideen für Änderungspotential herangetragen. Um Impulse in der gesamten Stadt auszulösen und mit verschiedenen Akteuren aus Stadt- und Universitätsfamilie ins Gespräch zu kommen, präsentierte sich TraUBe auf dem EW-Uni-Fest auf der Innwiese. Bei einem Passau-Memory konnten Bilder aus verschiedenen Passauer Stadtteilen mit Schlagworten wie z. B. Hitze oder Erholung verbunden werden. Dabei kam man über eine Vielzahl an Denkanstößen und noch mehr Ideen ins Gespräch. Um diese direkt festzuhalten, hielt das Projektteam ein großes Fußballfeld bereit: Unter dem Titel „Spielfeld Passau“ konnten Ideen anhand von Fußbällen entwickelt und mit roten und gelben Karten versehen werden. Unter einem schattigen Pavillon wurden diese dann weiter diskutiert oder die Musik der Outdoor-Bühne genossen. Vor allem eins betonte das Team hier immer wieder: „Wenn noch Ideen sind, meldet euch jederzeit gerne über unser Kontaktformular auf der Website www.traube.de, denn es sollen alle eingebunden werden, wenn es darum geht die Stadt und Universität zu entwickeln.