Das Forschungsprojekt TraUBe verbindet Studierende, Wissenschaft und Gesellschaft, um nachhaltige Lösungen für reale Herausforderungen zu entwickeln.
TraUBe steht für Transformation – also für positive Veränderungen. Unser Ziel ist es, Passau gemeinsam mit den Menschen vor Ort fit für aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu machen. Dafür arbeiten Universität, Stadt und viele weitere Partner in der Region eng zusammen.
Wir entwickeln neue Ideen, wie Lernen, Leben und Zusammenarbeiten in der Region Passau nachhaltig und gerecht gestaltet und die Lebensqualität erhöht werden können – und probieren diese Ideen zum Beispiel im Rahmen von Lehrveranstaltungen aus. So entsteht Schritt für Schritt eine engere Verbindung zwischen Universität und Stadt – eine „UniverCity“, in der Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam die Zukunft gestalten.
| Projektname | TraUBe: Transformation universitärer Bildungsräume |
|---|---|
| Laufzeit | 2025 - 2029 |
| Fördergeber | Stiftung Innovation in der Hochschullehre |
| Ziele | Durch Dialog und Kooperationen die Universität Passau und die Stadt Passau näher zueinander bringen, um Synergien zu schaffen und anhand konkreter Projekte (z.B. für Passauer Stadtteile) Impulse setzen und Lehre in der Uni erneuern. |
| Zielgruppen | Studierende, Stadtgesellschaft, Interessierte an Stadtentwicklung, Einheimische, Personen/Institutionen/Vereine, die Passauer Stadtteile bereichern möchten. Interessierte an einer Veränderung in der Lehre. |
| Vorgehensweise | Analyse konkreter Passauer Stadtteile unter Berücksichtigung von nachhaltiger Stadtentwicklung, Regionalplanung, Bildung, Teilhabe und Nachhaltigkeit uvm. Umsetzung durch: Seminare, Workshops, Realexperimente, Praxisbeispiele, Events, Befragungen, Interviews, Infoveranstaltungen, Mitmachprojekte ⟶ Mitmachen gewünscht:) |
Gesellschaftliche Herausforderungen sind allgegenwärtig und betreffen alle. TraUBe verbindet die Universität Passau mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen – Studierende, Stadtgesellschaft und Fachleute. Bestehende Strukturen werden kritisch hinterfragt, neue Ideen entwickelt und konkrete Lösungen erarbeitet.
Gemeint sind Orte und Formate, in denen Lernen, Lehren und Forschen stattfinden – von Hörsälen über Räume in Quartieren der Stadt bis zu digitalen Plattformen. An der Universität Passau ermöglichen sie Austausch, fördern kritisches Denken und helfen Studierenden, Wissen praktisch anzuwenden und die Zukunft mitzugestalten.
Diese Räume sollen – an der Universität und mitten in der Stadt – Austausch ermöglichen, kritisch-konstruktives Denken fördern und so helfen, dass Studierende und Stadtgesellschaft die Stadt mitgestalten zu können.
TraUBe untersucht, wie sich Stadt, Gesellschaft und Infrastruktur in Passau entwickeln – mit einem besonderen Fokus auf nachhaltige Stadtentwicklung, Bildung und Teilhabe. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Studierende während des Studiums lernen können, gesellschaftliche Entwicklungen in der Stadt zu verstehen und diese aktiv mitzugestalten.
Daher werden gemeinsam mit der Stadtgesellschaft reale Herausforderungen in Praxisprojekten untersucht und mögliche Lösungen entwickelt und ausprobiert. Die Ergebnisse werden ausgewertet, reflektiert und in Konzepte übersetzt sowie für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Ein Ziel des Projekts ist es, übertragbare Strategien und Prozesse zu entwickeln und zu verstetigen, die zu nachhaltigen Verbesserungen der universitären Lehre sowie von Stadt und Gesellschaft vor Ort, zum Beispiel in städtischen Quartieren, beitragen.
Neben der Arbeit in ausgewählten Teilräumen der Stadt (Quartiere) geht es auch um einen Blick auf die gesamte Stadt bzw. Region, wobei verschiedene Clusterthemen Orientierung bieten sollen. Diese können zum Beispiel sein:
TraUBe untersucht, wie Orte in der Stadt Passau demokratisches Leben beeinflussen. Dazu gehören z. B. Plätze, Straßen und Nachbarschaften. Öffentliche Räume sind dabei nicht nur Orte, sondern werden durch Menschen und ihr Verhalten aktiv gestaltet. Gleichzeitig prägen diese Orte, wie Begegnung, Austausch und Teilhabe in der Stadt möglich sind – oder auch eingeschränkt werden.
TraUBe zielt darauf ab, Orte als demokratische Begegnungsflächen zu schaffen und zu erhalten, in denen Begegnung, Teilhabe und freier Diskurs ermöglicht wird.
Im Projekt TraUBe werden Räume nicht nur als Orte verstanden, sondern als etwas, das durch Menschen und ihr Handeln entsteht – ob in Schulen, Vereinen oder online. Diese formalen, non-formalen und digitalen Räume wachsen zunehmend zusammen und prägen, wie wir lernen, leben und uns austauschen.
Gemeinsam mit Studierenden und der Stadtgesellschaft untersucht TraUBe, welche Chancen (z. B. mehr Beteiligung und neue Begegnungsorte) und Herausforderungen (z. B. digitale Ungleichheit oder weniger öffentliche Räume) daraus für Passau entstehen – und wie diese Entwicklung aktiv gestalten werden kann.
TraUBe untersucht, wie digitale Technologien die Stadt Passau verändern, wer darüber entscheidet und wie alle Menschen davon profitieren und daran teilhaben können. Diese Entwicklung soll fair und selbstbestimmt gestaltet werden.
Eine digitale Stadt, eine Smart City, Passau ist nur dann erfolgreich, wenn sie den Wandel durch neue Technologien aktiv gestaltet und dabei den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Technik soll die Stadt demokratischer, nachhaltiger und lebenswerter machen – nicht sie kontrollieren.
„Nicht-Orte“ sind Räume wie Einkaufszentren, Bahnhöfe oder Flughäfen, die vor allem für Durchgang, Konsum oder kurze Aufenthalte genutzt werden. Sie wirken oft anonym und bieten wenig soziale Bindung, können aber auch Begegnungen ermöglichen, weil sie für alle zugänglich, niederschwellig und ungezwungen sind.
TraUBe schaut, wie solche Orte in Passau besser gestaltet werden können – z.B. durch mehr gemeinsame Nutzung, kulturelle Angebote oder Beteiligung der Bürger:innen. Ziel ist es, aus funktionalen Räumen lebendigere Orte zu machen, die mehr Austausch und Gemeinschaft ermöglichen.
Das Projekt TraUBe untersucht, wie nachhaltiges Leben in der Stadt Passau im Alltag wirklich funktioniert – und wo zwischen Bewusstsein, Verhalten und Realität noch Lücken bestehen bzw. welche Formate und Initiativen bereits existieren. Thematisiert wird der Umgang mit Wasser, Energie, Mobilität und Lebensmitteln sowie die Frage, wie Verantwortung für Umwelt und Klima gemeinsam getragen werden kann.Weitere zentrale Aspekte sind: umweltfreundliche Mobilität, bewusster Konsum, Vermeidung von Abfall.
Wie können Universität und Stadtgesellschaft gemeinsam nachhaltige Lösungen entwickeln und im Alltag umsetzen? Ziel ist es, mehr Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge zu schaffen und konkrete Wege zu einem nachhaltigen, fairen und zukunftsfähigen Stadtleben in Passau zu finden.
TraUBe betrachtet, wie Sport in Passau besser für alle zugänglich gemacht werden kann und welche Rolle dabei Vereine und die Universität Passau spielen.
Außerdem wird untersucht, wie öffentliche Räume für Bewegung und informellen Sport, Mobilität, Gesundheitsangebote und städtische Infrastruktur gestaltet sein müssen, damit alle Menschen – unabhängig von Alter oder Voraussetzungen – aktiv und gleichberechtigt am Stadtleben teilnehmen können. Gut erreichbare Grünflächen, Sportangebote und sichere Wege machen Passau lebenswerter und unterstützen die Gesundheit aller.
Wie wollen wir morgen arbeiten – und wie bleibt Passau dabei innovativ, nachhaltig und lebenswert?
Das Projekt TraUBe der Universität Passau untersucht genau diese Fragen und macht die Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, Arbeit und digitaler Transformation sichtbar. Es zeigt, wie Startup-Kultur, nachhaltige Wirtschaftsmodelle und neue Arbeitsformen gemeinsam zur Zukunftsfähigkeit der Region beitragen können.
Gleichzeitig liefert TraUBe Impulse für Bildung und Stadtentwicklung, um Menschen gezielt auf eine sich wandelnde Arbeitswelt vorzubereiten und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.