Passau – Wie könnte das Passau der Zukunft aussehen? Welche Gedanken, Ideen und Geschichten berichten Menschen aus ihren Viertel? Mit diesen Fragen befassten sich Studierende der Universität Passau im Rahmen von zwei Seminaren und präsentierten am Dienstag, 14.07.2026 ihre Ergebnisse. Diese fanden im Rahmen des Forschungsprojekts TraUBe, kurz für Transformation universitärer Bildungsräume, im Sommersemester statt.
Drei Stadtteile standen dabei im Fokus: Die Grünau, Haidenhof Nord und die Innstadt. Die Ausstellung startete in der Grünau, wo Jasmin Groß, Projektmanagerin von TraUBe, die Anwesenden begrüßte und das Konzept der wandernden Ausstellung erklärte. An den drei Stationen, Grünau, Vorplatz der Christi-Himmelfahrts-Kirche in Haidenhof Nord und im Innenhof des Nikolaklosters, stellten die Studierenden die jeweiligen Ergebnisse des Viertel vor. Die Gehzeiten zwischen den einzelnen Stationen boten den Teilnehmenden eine hervorragende Gelegenheit für angeregte Gespräche und den direkten Austausch von Fragen und Ideen.
Herr Prof. Dr. Jörg Scheffer und Frau Dr. Kathrin Plank gingen zudem auf die Inhalte ihrer Seminare ein. Es wurden Methoden zur Befragung und Auswertung erarbeitet und Postkarten in den Vierteln verteilt, um Geschichten, Ideen und Bedarfe einzusammeln. Der andere Teil der rund 30 anwesenden Studierenden beschäftigte sich mit der Stadt der Zukunft. Die Teilnehmenden des Seminars entdeckten gemeinsam die drei Stadtteile und entwickelten Zukunftsvisionen.
Zum Abschluss der wandernden Ausstellung gab es einen gemütlichen Ausklang bei Getränken und Snacks im Innenhof des Nikolaklosters. Die Anwesenden, darunter Bewohnerinnen und Bewohner der Grünau, Mitglieder der Pfarrei St. Anton, eine Vertreterin der Stadt Passau und das Team TraUBe, sind sich einig: Gemeinsam können wir viel positiv verändern.