In dem Projekt "Passau heute - Passau gestern" sollen historische Stadtansichten an den jeweiligen Standorten digital abrufbar gemacht werden. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen:
An der Straßenlaterne wird ein Sticker mit QR-Code angebracht. Über diesen Code wird die historische Stadtansicht des Standorts angezeigt, in diesem Fall zu dem folgenden Beispiel:
Der Abschnitt vor dem Hauptzollamt, der heute von Fußgänger:innen, Radfahrenden und Autofahrer:innen benutzt wird, war früher abgezäunt: Hier befand sich der Landungsplatz der Passagierdampfer. Um den Kai und anschließend die Schiffe betreten zu können, mussten Reisende durch die Abfertigungsräume gehen, um ein Ticket zu kaufen und die Ausweise kontrollieren zu lassen. Auf dem Bild ist der Raddampfer „Babenberg“ der DDSG („Erste Donau-Dampfschifffahrtgesellschaft“) zu sehen, der im frühen 20. Jahrhundert an diesem Kai anlegte. Die DDSG wurde am 13. März 1829 in Wien gegründet und entwickelte sich bis 1880 zur größten Binnenrederei der Welt. Die Bedeutung der Personenschifffahrt wuchs in dieser Zeit, da viele Reisende anstatt den ruckeligen Eisenbahnen die eleganten Salon-Dampfer vorzogen. Eine beliebte Strecke war die Linienschiffverbindung Passau – Wien (Lampelsdorfer et al. 2014, 93).
Flusskreuzfahrten vom Rhein zur Donau haben sich zu einer der bedeutendsten europäischen Touristenattraktionen entwickelt, wobei Passau nun den größten Kreuzfahrthafen an der Donau beherbergt. Die „Passauer Donau“ entwickelte sich zu einer erstklassigen touristischen Hauptstrecke, die zu Recht als „Straße der Kaiser und Könige“ beworben wird. Im 21. Jahrhundert übernahm die Donau für Passau wieder ihre historische Rolle als verbindende Wasserstraße (Weithmann 2023, 142).
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