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Themenfelder

TraUBe widmet sich den Herausforderungen und Chancen der Transformation postindustrieller Räume. Im Fokus stehen Themen wie Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und Regionalplanung.

Das Projekt verbindet Wissenschaft und Praxis, um nachhaltige Entwicklungen auf regionaler, städtischer und nachbarschaftlicher Ebene gemeinsam zu erforschen und aktiv mitzugestalten. Im Zentrum der Untersuchungen steht somit das Verständnis der komplexen Wechselwirkungen räumlicher Strukturen, von regions- und stadtweiten Perspektiven bis hin zur Nachbarschaftsebene.

Folgende Clusterthemen sind für die Untersuchungen auf den verschiedenen Maßstabsebenen von Interesse.

Öffentliche Räume beeinflussen demokratisches Leben. Dazu gehören zum Beispiel Plätze, Straßen und Nachbarschaften. Diese sind nicht einfach nur neutrale, gebaute Orte, sondern sie werden durch Menschen und ihr Verhalten aktiv gestaltet. Gleichzeitig bestimmen diese Orte, wie Begegnung, Austausch und Teilhabe in einer Stadt möglich sind – oder auch eingeschränkt werden.

TraUBe trägt dazu bei, Orte als demokratische Begegnungsflächen zu erhalten und neue zu schaffen, in denen Begegnung, Teilhabe und freier Diskurs möglich sind.

Räume werden nicht nur als bloße Orte verstanden, sondern als etwas, das durch Menschen und ihr Handeln entsteht – ob in Schulen, Vereinen oder online. Diese formalen, non-formalen und digitalen Räume wachsen zunehmend zusammen und prägen, wie wir lernen, leben und uns austauschen. Dabei entstehen sowohl Chancen, z. B. Beteiligungsmöglichkeiten, neue Begegnungen, als auch Herausforderung, z. B. digitale Ungleichheiten.

TraUBe untersucht diese Chancen und Herausforderungen gemeinsam mit Studierenden und der Stadtgesellschaft – und fragt, wie diese Entwicklungen aktiv gestalten werden können.

Eine Smart City ist nur dann erfolgreich, wenn sie den Mensch in den Mittelpunkt stellt, der den Wandel durch neue Technologien aktiv gestaltet. Technik soll die Stadt demokratischer und nachhaltiger machen sowie zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

TraUBe untersucht, wie digitale Technologien Passau verändern, wer darüber entscheidet und wie alle Menschen davon profitieren und daran teilhaben können.

„Nicht-Orte“ sind Räume wie Einkaufszentren, Bahnhöfe oder Flughäfen, die vor allem für Durchgang, Konsum oder kurze Aufenthalte genutzt werden. Sie wirken oft anonym und bieten wenig soziale Bindung, können aber auch Begegnungen ermöglichen, weil sie für alle zugänglich, niederschwellig und ungezwungen sind.

TraUBe identifiziert solche Orte in Passau gemeinsam mit der Stadtgesellschaft und überlegt in partizipativen Settings, wie diese anders gestaltet werden könnten. Ziel ist es, aus funktionalen Räumen lebendigere Orte zu machen, die mehr Austausch und Gemeinschaft ermöglichen.

Universität und Stadtgesellschaft sind angehalten, gemeinsam nachhaltige Lösungen zu entwickeln und im Alltag umsetzen. Ziel ist es, mehr Bewusstsein für ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge zu schaffen und konkrete Wege zu einem nachhaltigen, fairen und zukunftsfähigen Stadtleben in der Region zu finden.

TraUBe untersucht, welche Rolle Nachhaltigkeit im Alltag der Passauer Stadtgesellschaft bzw. in der Region spielt – und wo zwischen Bewusstsein, Verhalten und Realität noch Lücken bestehen.

Damit alle Menschen – unabhängig von Alter oder Voraussetzungen – aktiv und gleichberechtigt am Stadtleben teilnehmen können, müssen öffentliche Räume für Bewegung und informellen Sport, gesunde Mobilität und zentrale Gesundheitsangebote gestaltet sein. Gut erreichbare Grünflächen, Sportangebote und sichere Wege erhöhen die Lebensqualität von Passau und unterstützen die Gesundheit aller.

TraUBe fragt, wie Sport in Passau besser zugänglich gemacht werden kann und welche Rolle dabei Vereine und die Universität Passau spielen.

Die Arbeitswelt unterliegt einem stetigen Wandel. Im Fokus steht die Frage, wie wir arbeiten wollen und wie Passau innovativ, nachhaltig und lebenswert bleibt.

TraUBe macht die Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, Arbeit und digitaler Transformation sichtbar, indem es zeigt, wie Startup-Kultur, nachhaltige Wirtschaftsmodelle und neue Arbeitsformen gemeinsam zur Zukunftsfähigkeit der Region beitragen können.

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