TraUBe denkt Hochschulbildung räumlich und sozial weiter. Bildungsräume werden als interaktive, zugängliche und sozial wirksame Umgebungen neugestaltet – sowohl im physischen als auch im digitalen und sozialen Sinne.
Ein zentraler Aspekt des Forschungsprojekts ist die Förderung von transformativem Lernen. Hierbei stehen die kritische Reflexion von persönlichen Überzeugungen und die Weiterentwicklung der eigenen Sichtweisen im Fokus. Das Kernziel des Projekts stellt daher die Transformation von Lehr- und Lernstrukturen dar.
Wir beziehen uns dabei auf die grundlegende Veränderung der Art und Weise, wie Wissen zugänglich gemacht und aufgenommen wird, um den Anforderungen einer sich schnell verändernden Welt gerecht zu werden. Dabei geht es nicht nur um den Einsatz neuer Technologien, sondern auch um eine grundlegende Neuausrichtung von Lerninhalten, -methoden und -umgebungen. Der Fokus verschiebt sich von der reinen Wissensvermittlung hin zur Entwicklung von Kompetenzen wie kritisches Denken, Problemlösungsfähigkeit, Kreativität und Zusammenarbeit. Lerninhalte werden stärker an den Bedürfnissen der Lernenden und den Anforderungen der Gesellschaft ausgerichtet.
Traditionelle Lernformate werden durch aktivierende und partizipative Methoden ergänzt oder ersetzt. Dazu gehören projektbasiertes Lernen, problembasiertes Lernen, kooperatives Lernen und das Lernen mit digitalen Medien. Lernumgebungen werden flexibler gestaltet und können sowohl physische als auch digitale Räume umfassen. Ziel ist es, eine offene, kollaborative und individualisierte Lernatmosphäre zu schaffen und neue Bildungsräume zu eröffnen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in unserer Broschüre sowie unter dem Reiter Themenfelder.