Foto Copyright: Walter Skokanitsch
Arbeitgeber: Hil-Foundation, BildungTomorrow
Position: Projektmanagerin
Studium: Ethnologie (BA) an der LMU München, Kulturwirtschaft & Interkulturelles Management (MA MA) an der Uni Passau & Türkisch-Deutschen Universität Istanbul
Beschreibung der eigenen Person und des beruflichen Werdegangs:
- Als Projektmanagerin bin ich das koordinative Organisationstalent der Hil-Foundation gGmbH und behalte den Überblick über die Entwicklungen der Kooperationen. Außerdem leite ich die jugendpartizipativen Programme der Hil-Foundation und der Partnerstiftung BildungTomorrow.
- Ich habe Ethnologie und Kulturwirtschaft studiert und nebenbei Erfahrungen mit Social Entrepreneurship gesammelt: 2016 wurde meine Initiative zur Unterstützung geflüchteter Familien mit dem Social Impact Award Austria ausgezeichnet. Zuletzt war ich beim Start-up talentify im Bildungssektor tätig.
- Für meinen beruflichen Werdegang waren Nebenjobs und Praktika während des Studiums essentiell: Während des Bachelorstudiums war ich in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in der Ehrenamtskoordination tätig. Parallel zum Masterstudium engagierte ich mich beim Verein Chancen Gestalten und baute ein Mentoring-Programm für studierfähige Geflüchtete im Rahmen des Refugee Programme der Universität Passau auf.
Was meinen Beruf ausmacht
- Unbedingte Voraussetzungen sind: Organisationstalent und eine strukturierte, gründliche Arbeitsweise.
- Notwendige Schlüsselkompetenzen: Selbstständiges Arbeiten, Multitasking, Auge fürs Detail (z.B. bei der Erstellung von Verträgen), Flexibilität für die gelingende Zusammenarbeit mit Philanthrop*innen mit dichtem Terminkalender, Erfahrungen mit Social Entrepreneurship und entsprechende Netzwerke, Affinität & Identifikation mit den Zielen und Werten der Stiftung.
Am meisten gefällt mir: dass meine Arbeit so abwechslungsreich ist. Ein großer Teil der Arbeit ist koordinativ, allerdings gibt es regelmäßig Termine mit Gründer*innen interessanter Organisationen und auch operativ ist einiges zu tun und zu lernen (Planung der Jugendbeirat-Treffen, Durchführung von Workshops usw.).
Bisher spannendste Herausforderung: Aufbau eines Jugendbeirats, der in strategische Entscheidungen und die Auswahl der Förderpartner*innen der Stiftung einbezogen ist.
Nicht demotivieren lassen von: komplizierten, teilweise über Jahr(zehnt)e gewachsenen oder rechtlich erforderlichen Governance-Strukturen, die Prozesse verlangsamen können.
Der Beruf eignet sich besonders für Studierende folgender Fachrichtungen: sehr offen, idealerweise Studierende von Fachrichtungen, die einen inhaltlichen Konnex zur Ausrichtung der Stiftung haben (in meinem Fall bspw. das Thema Migration, Integration und interkulturelle Kommunikation). Wichtig sind Interesse für die Themen der Stiftung, idealerweise Netzwerke zu NGOs, Start-ups usw., die in dem Bereich tätig sind, und die oben genannten Voraussetzungen und Schlüsselkompetenzen im Hinblick auf die eigene Arbeitsweise.
Kurzbeschreibung der Tätigkeit:
Ich begleite die Kooperationspartner*innen der Stiftung: Ich bewerte neue Unterstützungsanfragen, evaluiere die Projektentwicklung, gebe Feedback, initiiere Überweisungen, vernetze die Projektleiter*innen mit potentiellen Partner*innen und leite relevante Informationen aus meinem Netzwerk weiter. Als rechte Hand der Geschäftsführerin übernehme ich administrative Aufgaben (z.B. Terminkoordination, Dokumentation, Ablage). Darüber hinaus leite ich die Jugendbeiräte der Hil-Foundation und der Partnerstiftung BildungTomorrow: Jugendliche entscheiden (mit), welche Projekte unterstützt werden. In diesen Arbeitsbereich fallen Budgetplanung und -verantwortung, Öffentlichkeitsarbeit, Logistik, Kommunikation mit Jugendlichen und die Planung & Durchführung von Workshops.
Vortrag im Sommersemester 2025
In Kooperation mit dem kuwi.netzwerk
Zu dem Vortrag gibt es einen Nachbericht.