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Russland, Sibirien und Zentralasien aus Sicht der kulturell Fremden

Russland, Sibirien und Zentralasien aus Sicht der kulturell Fremden

Wie haben Reisende zu Beginn des 20. Jahrhunderts unbekannte Gebiete Russlands, Sibiriens und Zentralasiens wahrgenommen? Der Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen analysiert bekannte und neu entdeckte Berichte.

Im Mittelpunkt der laufenden Forschungen stehen Reiseberichte von Ausländern, die sich vom Mittelalter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in die noch weitgehend unbekannten Gebiete Russlands, Sibiriens und Zentralasiens aufgemacht haben. Neben den historisch relevanten Sachinformationen geht es bei der Analyse der Berichte in besonderer Weise um den ethnografischen Blick: Wie haben Naturwissenschaftler, Diplomaten, Sprachwissenschaftler und andere das "strukturell Fremde"wahrgenommen? Mit welchen Methoden haben sie versucht, kulturelles Anderssein für sich und ihre potentiellen Leser plausibel zu machen? Wo liegen die Bruchstellen angesichts des kulturellen Hintergrunds der Betrachter, das kulturell Fremde zu verstehen?

Ziel ist es, mit einer Theorie der Wahrnehmung vom Fremden bekannte und neu entdeckte Reiseberichte als Quellen der Kulturgeschichte Osteuropas fruchtbar zu machen - und zugleich einen Beitrag zur Geschichte der Ethnografie zu leisten.

Principal Investigator(s) at the University Prof. Dr. Thomas Wünsch (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen)
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