Die Bandbreite der angebotenen Projekte im Sommercamp Informatik war groß. Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten Vorlesungen hören, mit Studierenden und Expertinnen und Experten aus der Praxis sprechen, aber vor allem in kleinen Teams ein eigenes kleines Projekt entwickeln. Mögliche Themen dafür waren: ein erstes eigenes Videospiel programmieren, einen eigenen Chatbot bauen, Coding und Modding mit Minecraft oder die Programmierung von Mikrocontrollern mit Arduino.
60 Jugendliche aus ganz Deutschland, darunter 21 Mädchen, davon eine Schülerin aus Budapest, erlebten eine Woche lang, was alles im Fach Informatik steckt und dass Informatik viel mehr ist als nur Programmieren und allein vor dem Computer sitzen: Es geht darum, im Team gemeinsam Lösungen zu finden, praktische Anwendungen zu gestalten, kreativ zu sein und wirklich etwas zu verändern.
Das jährlich stattfindende Sommercamp bietet den Jugendlichen nicht nur einen Einblick in die Informatik und das Studium an der Universität Passau, sondern gibt ihnen vor allem die Möglichkeit, auf Gleichgesinnte zu treffen. Ein Rahmenprogramm mit Schnitzeljagd durch Passau, Filmabend, Grillen und Gesellschaftsspielen rundete das Angebot in diesem Jahr ab.
Organisiert wurde das Camp von Prof. Dr. Gordon Fraser vom Lehrstuhl für Software Engineering II und Patric Feldmeier, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl, finanziell unterstützt wird es durch die Gerlind & Ernst Denert-Stiftung und die Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co. KG.