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Erfolgreicher Abschluss des grenzüberschreitenden Projekts InnRaum³

Zum feierlichen Abschluss des grenzüberschreitenden Projekts InnRaum³ am 22. Juni sind die Projektpartner und Vertreter der beteiligten Städte Passau, Ried im Innkreis und Schärding sowie der Bezirksstellen der Wirtschaftskammer Oberösterreich Schärding und Ried im Raiffeisen Techno-Z Schärding zusammengekommen, um Bilanz zu ziehen und einen Ausblick auf die Zukunft zu geben. Dreieinhalb Jahre intensiver Zusammenarbeit haben gezeigt, wie erfolgreich grenzüberschreitende Innovationsförderung im ländlichen Raum funktionieren kann.

| Lesedauer: 4 Min.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Projekt InnRaum³; Foto: Raiffeisen Techno-Z Schärding

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Projekt InnRaum³; Foto: Raiffeisen Techno-Z Schärding

Ziel des Projekts war es, die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen in der ländlichen Grenzregion rund um Passau, Ried im Innkreis und Schärding nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig sollte durch die Förderung digitaler Technologien, grenzüberschreitender Kooperationen und praxisnahen Wissensaustausch die Innovationskraft der Region ausgebaut werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Aufbau eines offenen Innovationsnetzwerks aus Unternehmen, technologiebegeisterten Makern, Startups, Studierenden und Jugendlichen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts InnRaum³ ziehen die Projektpartner eine positive Bilanz:

„Mit dem Innovationsraum³ ist es gelungen, einen nachhaltigen grenzüberschreitenden Innovationsraum in Passau, Ried im Innkreis und Schärding zu etablieren, der Unternehmen, Forschung, Startups und technikinteressierte Akteure erfolgreich miteinander vernetzt“, sagt Prof. Kosch, Projektleiter von InnRaum³ und Vizepräsident der Universität Passau. „Die aufgebauten Innovationsräume haben sich als wichtige Plattformen erwiesen, um neue Technologien praxisnah zugänglich zu machen, Innovationsprozesse anzustoßen und konkrete Kooperationsprojekte grenzüberschreitend umzusetzen. Die Universität Passau konnte dabei ihre Rolle als wissenschaftlicher Partner und Innovationsmotor der Region gezielt einbringen. Insbesondere die enge Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie die Verbindung von Forschung, technischer Entwicklung und Gründungsförderung habe wertvolle Impulse für die Wettbewerbsfähigkeit der Region geschaffen, so Kosch.

Grenzüberschreitende Innovationscommunity

Durch praxisnahe Schulungen an Geräten und Hochleistungsrechnern sowie gezielte Unterstützungsangebote konnten insbesondere kleine und mittlere Unternehmen an digitale Zukunftstechnologien herangeführt werden. Die anwendungsbezogene Workshop-Reihe „Mein Start mit…“ zählte über 400 Teilnehmende an allen drei Standorten. Gleichzeitig entwickelten sich die Innovationsräume zu offenen Plattformen für Austausch und Zusammenarbeit, in denen Unternehmen, Forschung und Makerszene gemeinsam an neuen Lösungen arbeiten können.

Ein besonderer Fokus lag auf grenzüberschreitender Vernetzung der regionalen Wirtschaft und Wissenstransfer: Über 25 regionale Veranstaltungen mit rund 350 Teilnehmenden sowie insgesamt fünf grenzüberschreitende Makeathons brachten Unternehmen und technologieaffine Maker aus der Region zusammen, die schrittweise eine grenzüberschreitende Innovationscommunity entstehen ließen.

Mara Schneider, Leiterin des INN.KUBATOR Gründerzentrums in Passau, betont die Bedeutung des InnRaum³ für Gründer und Gründerinnen: „Wir unterstützen Menschen auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Für Gründer und Gründerinnen, die haptische Produkte entwickeln, steht am Anfang viel Prototypen-Arbeit. Man probiert aus, erstellt verschiedenste Modelle, testet erste Produktvarianten und verbessert die Idee immer weiter, bis hin zu einem Produkt, welches man schließlich verkaufen kann“

Ergänzend dazu wurde mit dem „Lehrgang Digitale Zukunftstechnologien“ in Kooperation mit dem WIFI Linz ein gemeinsames Weiterbildungsangebot geschaffen, das Fachkräfte gezielt auf die Anforderungen der digitalen Transformation vorbereitet.

Drei ausgewählte Projekte, die exemplarisch für die Innovationskraft des InnRaum³ stehen, zeigen, wie durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit konkrete Lösungen in den Bereichen nachhaltige Landwirtschaft, traditionelles Handwerk und technische Ausbildung entwickelt werden konnten. Genauere Details dazu finden Sie in der Pressemappe.

Langfristige Zusammenarbeit im Innovationsnetzwerk InnRaum³

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts wurde zugleich ein wichtiger Grundstein für die Zukunft gelegt: Das grenzüberschreitende Innovationsnetzwerk InnRaum³ wurde formal gegründet und wird die im Projekt entstandene Zusammenarbeit langfristig fortführen. Ziel ist es, auch über die Projektlaufzeit hinaus gemeinsame Aktivitäten zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit in der Region umzusetzen. Die physischen Innovationsräume an den Standorten Passau, Schärding und Ried im Innkreis wurden in Zusammenarbeit mit der regionalen Maker-Community erfolgreich verstetigt und stehen interessierten Unternehmen, Startups und weiteren Akteuren weiterhin offen. Damit bleibt der niedrigschwellige Zugang zu modernen Technologien, praxisnahen Erprobungsumgebungen und grenzüberschreitendem Know-how dauerhaft gesichert.

„Mit dem erfolgreichen Abschluss des Förderprojekts InnRaum³ bleibt ein wichtiger Raum für Macher und Macherinnen in der Stadt Passau, ein starkes grenzüberschreitendes Netzwerk und ein nachhaltiger Einfluss auf die Innovationskraft der gesamten Region bestehen“ freut sich Passaus Oberbürgermeister Andreas Rother.

Das Projekt wurde im Rahmen des INTERREG-Programms Bayern–Österreich 2021–2027 mit 1,25 Mio. Euro gefördert.

Links zu den Projektpartnern:

Link zur digitalen Pressemappe mit weiterführenden Informationen:

www.transfernow.net/dl/InnRaum3_Pressekonferenz_22062026 (gültig bis 29.06.2026)

Für Rückfragen steht Matthias Schneider (Projektmanagement) zur Verfügung: matthias.schneider@uni-passau.de, Tel. 0851-509-1571

Kontakt

Referat für Medienarbeit

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an:

Nicola Jacobi und Tanja Daller
Tel.: +49 851 509-1434, -1450
kommunikation@uni-passau.de

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