Logo der Universität Passau

Universität Passau begrüßt Masterplan Lehrkräftebildung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

Am 21. September stellten Kultusministerin Anna Stolz und Wissenschaftsminister Markus Blume den bayerischen Masterplan Lehrkräftebildung vor. Die Universität Passau nahm dies mit großem Interesse auf. Prof. Dr. Maximilian Sailer, Vizepräsident für Transfer und Lehrkräftebildung, und Prof. Dr. Markus Pissarek, Leiter des Zentrums für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik (ZLF) nehmen Stellung und begrüßen den Plan.

| Lesedauer: 3 Min.

Zentrum für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik

Die Lehrkräftebildung hat an der Universität Passau einen besonderen Stellenwert. Mit dem Ressort Transfer und Lehrkräftebildung ist sie deshalb auch unmittelbar in der Universitätsleitung verankert. Die Universität verfolgt das Ziel, die Ausbildung angehender Lehrkräfte strategisch weiterzuentwickeln, wissenschaftliche Fundierung und schulische Praxis eng miteinander zu verbinden und die Zusammenarbeit mit Schulen und weiteren Bildungsakteuren nachhaltig zu stärken. Vor diesem Hintergrund begrüßt die Universität Passau die mit dem neuen bayerischen Masterplan Lehrkräftebildung gesetzten Impulse.

Der Masterplan bündelt zehn Handlungsfelder in den drei Säulen Praxisorientierung, Qualitätsentwicklung und Willkommenskultur, Herzstück ist ein neues intensives Praxisjahr. So sollen Studium, Vorbereitungsdienst und Fortbildung enger verzahnt und stärker an den Anforderungen des Lehrerberufs ausgerichtet werden.

„Der Masterplan setzt wichtige Impulse für eine zukunftsorientierte und qualitativ hochwertige Lehrkräftebildung in Bayern. Besonders begrüße ich die stärkere Verbindung von wissenschaftlicher Ausbildung und schulischer Praxis, die Stärkung der Fachdidaktik sowie die Weiterentwicklung von Qualität und Fortbildung. Für uns in Passau bietet der Masterplan eine sehr gute Grundlage, diese Impulse gemeinsam mit unseren Partnern in Schulen und Bildungsinstitutionen weiterzuentwickeln und dabei die besonderen Stärken unseres Standorts einzubringen. Wir freuen uns darauf, die Umsetzung konstruktiv zu begleiten", betont Prof. Dr. Maximilian Sailer, Vizepräsident für Transfer und Lehrkräftebildung der Universität Passau.

Insbesondere der stärkere Praxisbezug knüpft an Ansätze an, die an der Universität Passau bereits seit vielen Jahren verfolgt und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Mit dem Exercitium Paedagogicum und der Lehr:werkstatt bestehen Formate, in denen Lehramtsstudierende über längere Zeit intensiv und universitär begleitet an Schulen tätig sind. Zugleich richtet die Universität den Blick verstärkt auf die Zusammenarbeit über die verschiedenen Phasen der Lehrkräftebildung hinweg.

Ein Beispiel dafür ist das vom Stifterverband im Programm „WandelBar“ geförderte Projekt PReP Me. Darin arbeiten Studierende, erfahrene Lehrkräfte und Akteure des Vorbereitungsdienstes bereits während des Studiums systematisch zusammen. Das Projekt wird von Dr. Magdalena Sonnleitner, Leiterin des Praktikumsamts für Grund- und Mittelschulen, gemeinsam mit ihrem Team und mit Schulen der Region umgesetzt und entwickelt neue Formen der phasenübergreifenden Kooperation.

Auch die im Masterplan vorgesehenen strukturellen Veränderungen im Studienverlauf bewertet die Universität Passau als wichtigen Schritt. „Sehr positiv sehe ich auch das zusätzliche Praxis- und Prüfungssemester. Es trägt der Realität des Lehramtsstudiums besser Rechnung, weil Praktika und die aufwendige Vorbereitung auf das Erste Staatsexamen künftig angemessener berücksichtigt werden. Besonders gespannt sind wir zudem auf die angekündigte engere Verzahnung von Wissenschaft und Lehrkräftefortbildung“, erklärt Prof. Dr. Markus Pissarek, Leiter des ZLF und Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur.

Das Zentrum für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik ZLF übernimmt dabei eine zentrale Rolle. Als zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Vernetzung und Kooperation für die zukunftsgerichtete Professionalisierung von Lehrkräften bündelt das ZLF die mit der Lehrkräftebildung zusammenhängenden Fragen und bringt inner- und außeruniversitäre Akteure zusammen. Gemeinsam mit den Fakultäten und weiteren Einrichtungen gestaltet das ZLF die Bildung von Lehrkräften phasen- und fächerübergreifend, praxisnah, wissenschaftlich fundiert und zukunftsorientiert. An der Universität Passau werden derzeit Lehrkräfte für die Schularten Grundschule, Mittelschule, Realschule und Gymnasium ausgebildet. Lehrkräftebildung ist damit ein zentraler Ausbildungs- und Profilbereich der Universität Passau, in dem jährlich zahlreiche Absolventinnen und Absolventen auf ihre Tätigkeit in Schule und Unterricht vorbereitet und in die schulische Praxis entlassen werden. Die Universität trägt hierdurch wesentlich zur Fachkräftesicherung in Bayern bei.

Ziel ist es, angesichts der gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Herausforderungen Lehrkräfte bestmöglich zu fördern und sie darin zu bestärken, Bildungsprozesse aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. Damit verfügt die Universität Passau bereits über Strukturen und erprobte Formate, an die bei der Umsetzung zentraler Anliegen des Masterplans angeknüpft werden kann.

Zur Pressemitteilung des Ministeriums: https://www.km.bayern.de/meldung/mehr-praxis-fuer-den-lehrerberuf-bayern-stellt-lehrkraeftebil-dung-neu-auf

Links

Kontakt

Referat für Medienarbeit

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an:

Nicola Jacobi und Tanja Daller
Tel.: +49 851 509-1434, -1450
kommunikation@uni-passau.de

Ich bin damit einverstanden, dass beim Abspielen des Videos eine Verbindung zum Server von Vimeo hergestellt wird und dabei personenbezogenen Daten (z.B. Ihre IP-Adresse) übermittelt werden.
Ich bin damit einverstanden, dass beim Abspielen des Videos eine Verbindung zum Server von YouTube hergestellt wird und dabei personenbezogenen Daten (z.B. Ihre IP-Adresse) übermittelt werden.
Video anzeigen