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Universität Passau verzeichnet Trendumkehr bei Studierendenzahlen

Die Bewerbungszahlen haben sich seit 2021 mehr als verdoppelt. Zunehmend spiegelt sich die steigende Nachfrage auch in den Einschreibungszahlen wider.

| Lesedauer: 3 Min.

Studierende im Audimax zu Vorlesungsbeginn; Foto: Universität Passau.

Studierende im Audimax zu Vorlesungsbeginn; Foto: Universität Passau.

Zum Start des Wintersemesters 2026/27 zeichnet sich an der Universität Passau erstmals seit mehreren Jahren eine Trendumkehr bei den Studierendenzahlen ab. Bereits seit 2021 steigt die Nachfrage nach einem Studium in Passau wieder deutlich an. Die Zahl der eingehenden Bewerbungen hat sich seither mehr als verdoppelt, sodass sich 2026 die Rekordzahl von 14.700 Studieninteressierten in Passau beworben haben. Zunehmend zeigt sich dies jetzt auch bei den Neueinschreibungen und der Gesamtstudierendenzahl. So konnte die Universität zum Start des Wintersemesters erstmals wieder mehr Neueinschreibungen verzeichnen als im vorausgegangenen Wintersemester.

„Die Entwicklung der Bewerbungszahlen zeigt eindrucksvoll, dass die Universität Passau für Studieninteressierte attraktiv ist. Besonders erfreulich ist, dass sich die gestiegene Nachfrage nun zunehmend auch in den Einschreibungen niederschlägt“, sagt Präsident Prof. Dr. Jan Hendrik Schumann. Zum Semesterbeginn am 12. Oktober haben sich 2.540 Studierende neu eingeschrieben. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 10 Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitpunkt des vergangenen Wintersemesters. Die aktuelle Gesamtstudierendenzahl liegt mit 10.400 Studierenden somit bereits über dem Niveau des Vorjahres (10.300 Studierende). Da sich einige Studierende üblicherweise auch nach Semesterbeginn noch einschreiben, wird die Universität in den nächsten Tagen und Wochen voraussichtlich einen weiteren Anstieg verzeichnen können.

Die hohe Nachfrage ist dabei auch Ausdruck der Attraktivität und der hohen Qualität des Studienstandorts Passau. Im aktuellen CHE-Ranking erzielt die Universität erneut sehr gute Ergebnisse und erreicht in mehreren Fächern Spitzenpositionen. Auch die aktuelle Bayerische Absolventenbefragung bestätigt eine überdurchschnittlich hohe Studienzufriedenheit der Passauer Absolventinnen und Absolventen. „Mit der sich abzeichnenden Entwicklung haben wir einen wichtigen Schritt vollzogen. Sie zeigt, dass unsere Anstrengungen bei der Gewinnung von Studierenden Wirkung zeigen. Wir werden die Entwicklung neuer, fächerübergreifender und praxisnaher Studienangebote daher auch künftig gezielt vorantreiben, um den positiven Trend zu verstärken und weiter auszubauen. Der Zugewinn weiterer Studierender ist für uns ein Ziel von hoher Priorität – gerade in einer Zeit, in der die Jahrgänge kleiner werden und der Wettbewerb zwischen den Hochschulen zunimmt,“ erläutert Präsident Schumann.

Besonders gefragt sind im aktuellen Wintersemester unter anderem Studienangebote in den Bereichen Jura, Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik, Künstliche Intelligenz, Katholische Theologie sowie die Lehramtsstudiengänge für Realschule und Gymnasium. Auch die Internationalisierung der Universität schreitet weiter voran. Der Anteil internationaler Studierender hat sich von 17,7 Prozent im vergangenen Wintersemester auf 21,2 Prozent erhöht. Seit mehreren Jahren wird in Passau gezielt auf Internationalisierung gesetzt – mit Erfolg. Inzwischen ist mehr als jeder fünfte Studierende in Passau international.

Besonders international ausgerichtet sind die Masterstudiengänge der Universität: Im Master International Economics and Business liegt der Anteil internationaler Studierender bei über 80 Prozent, im Master Artificial Intelligence Engineering sogar bei 97 Prozent. Auch in den Masterstudiengängen Informatik, Development Studies sowie International Education and Global Learning liegt er bei rund 90 Prozent. „Die zunehmende Internationalisierung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für unsere Universität. Sie eröffnet unseren Studierenden wichtige internationale Netzwerke und Erfahrungen und hilft zugleich dabei, die Folgen des demografischen Wandels abzufedern“, sagt Prof. Dr. Daniela Wawra, Vizepräsidentin für Diversity und Internationales.

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