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VivaTech 2026: Universität Passau präsentiert im Rahmen der Deutsch-Französischen Hochschule Kooperationsprojekt

Im 10. Jubiläumsjahr der VivaTech, Europas größter Startup- und Technologiemesse, präsentierte die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) vom 17. bis 20. Juni in Paris ihr neues akademisches Portfolio zu strategischer Autonomie in den Bereichen Circular Economy, kritische Infrastruktur und Künstliche Intelligenz. Dabei stellte sie erfolgreiche Kooperations-projekte aus ihrem Netzwerk in den Vordergrund, darunter auch das Projekt IRIXYS der Universität Passau und der INSA Lyon. Die innovativen Ansätze für Forschung und Wissenstransfer in Zukunftsfeldern stießen auf großes Interesse. Auch Dorothee Bär, deutsche Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Philippe Baptiste, französischer Minister für Bildung, Forschung und Raumfahrt, waren vor Ort.

| Lesedauer: 3 Min.

Universität Passau auf der VivaTech 2026: Prof. Dr. Michael Granitzer (2.v.l.) mit Bundesministerin Dorothee Bär, DFH-Vizepräsidentin Andrea von Hülsen-Esch, DFH-Präsident Philippe Gréciano (3., 4., 5. v.l.) und weiteren hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft; © DFH

Universität Passau auf der VivaTech 2026: Prof. Dr. Michael Granitzer (2.v.l.) mit Bundesministerin Dorothee Bär, DFH-Vizepräsidentin Andrea von Hülsen-Esch, DFH-Präsident Philippe Gréciano (3., 4., 5. v.l.) und weiteren hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft; © DFH

Im Rahmen von „Germany@VivaTech 2026“, der Präsenz Deutschlands als „Country of the Year“, stellte die DFH an ihrem Stand an jedem Messetag eine andere Kooperation in den Mittelpunkt: „Digitale Souveränität“ (Kooperation IRIXYS, Universität Passau – INSA Lyon), „Industrie der Zukunft und Materialwissenschaften“ (Kooperation European School of Materials/EUSMAT –Universität des Saarlandes – SurFunction GmbH) sowie „Smart City und Resilienz“ (Kooperation Universität der Bundeswehr München COMTESSA – Deutsches Komitee für Katastrophenvorsorge e.V./DKKV – Association Française pour la Prévention des Catastrophes Naturelles et Technologiques/AFPCNT).

Philippe Gréciano, Präsident der DFH, unterstreicht: „In Zeiten geopolitischer Spannungen steht die deutsch-französische Partnerschaft für Fortschritt und Zukunftszuversicht. Als Gründungsmitglied des French-German Tech Labs bei VivaTech hat die DFH in den letzten Jahren ihre Vorreiterrolle beim Aufbau eines souveränen Europas in wissenschaftlicher, technologischer und industrieller Hinsicht unter Beweis gestellt. Ich bin sehr stolz, dass diese internationale Institution heute einen so großen Impact in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft hat!“

Die Universität Passau war mit IRIXYS am Stand der Deutsch-Französischen Hochschule beteiligt und stellte Lösungen für digitale Souveränität im Bereich Websuche und agentischer KI vor. Im Mittelpunkt standen der Open Web Index als offene, transparente Infrastruktur für Such- und KI-Anwendungen sowie das an der Universität Passau angesiedelte Projekt DeKIS – Dezentrale KI-gestützte Suche und semantische Web-Indizierung.

„Mit IRIXYS zeigen wir, wie europäische digitale Souveränität praktisch werden kann: durch offene Web-Infrastrukturen, transparente KI-Systeme und Lösungen, bei denen Menschen die Kontrolle über Quellen, Daten und Entscheidungen behalten. Der Open Web Index und das bayerisch geförderte Projekt DeKIS sind wichtige Bausteine, um unabhängige, vertrauenswürdige und innovationsfähige KI-Anwendungen made in Europe zu ermöglichen“, sagt Prof. Dr. Michael Granitzer, Inhaber des Lehrstuhls für Data Science an der Universität Passau.

Der DFH-Stand empfing einen Rekord an Besucherinnen und Besuchern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, unter anderem Dr. Karsten Wildberger, deutscher Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Jean-Noël Barrot, französischer Minister für Europa und Auswärtige Angelegenheiten, Gabriel Attal, ehemaliger französischer Premierminister, Xavier Bettel, stellvertretender Premierminister Luxemburgs, sowie Dorothee Bär, deutsche Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Markus Blume, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst.

„Die VivaTech hat uns eine hervorragende Plattform geboten, unsere Themen sichtbarer zu machen, neue Partnerschaften anzustoßen und die Innovationskraft der deutsch-französischen Hochschullandschaft zu präsentieren. Die wertvollen Gespräche haben gezeigt, dass der Bedarf an grenzüberschreitender Zusammenarbeit im Bereich neuer Technologien und KI größer denn je ist“, betont DFH-Vizepräsidentin Andrea von Hülsen-Esch.

Zur Pressemitteilung der DFH.

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