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Workshop für Lehrkräfte gegen Diskriminierung von Sinti und Roma

Sinti und Roma werden oft noch immer nicht als gleichberechtigt wahrgenommen und erfahren Diskriminierung. Ein Workshop an der Universität Passau zielte darauf ab, Lehrkräfte für das Thema zu sensibilisieren – vor allem durch die Vermittlung von grundlegendem Wissen zur Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma in Deutschla

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 Haben den Workshop organisiert und geleitet (v.l.): Hristo Kapitanov, Martina Sievi, Mona  Binder, Lorely French, Kathrin Plank, Sarka Maresova, Thomas Höhne, Michelle Berger und Anneliese  Fraser; Foto: Universität Passau

Haben den Workshop organisiert und geleitet (v.l.): Hristo Kapitanov, Martina Sievi, Mona Binder, Lorely French, Kathrin Plank, Sarka Maresova, Thomas Höhne, Michelle Berger und Anneliese Fraser; Foto: Universität Passau

Antiziganismus (Begriff für die spezielle Form des Rassismus, der sich gegen Sinti und Roma wendet) ist bis heute an Schulen präsent und strukturell im Bildungssystem verankert. So ereignet sich nach Angaben der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) ein Großteil der im Bildungskontext gemeldeten Fälle an Schulen.

Um die Urteils- und Handlungskompetenz angehender und praktizierender Lehrkräfte zu erhöhen und sie für das Thema zu sensibilisieren, fand am 25. März an der Universität Passau ein von Michelle Berger und Thomas Höhne (Landesverband Deutscher Sinti und Roma Bayern) geleiteter Workshop statt. Wichtiger Bestandteil des Bildungsformats war die Vermittlung von grundlegendem Wissen zur Geschichte, aber auch zur Diversität gegenwärtiger Lebenswelten von Sinti und Roma – jenseits von Ethnisierung und Kulturalisierung.

Der Workshop wurde in Kooperation zwischen dem Zentrum für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik, der Stabsstelle für Diversity und Gleichstellung, dem Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Diversitätsforschung und der Professur für Romanische Literaturwissenschaft organisiert und im Rahmen der gemeinsam mit dem Verein „Ceija Stojka International Association“ geplanten Veranstaltungsreihe zu Kunst, Literatur und Film von Roma und Sinti angebot.

Kontakt

Referat für Medienarbeit

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an:

Nicola Jacobi und Tanja Daller
Tel.: +49 851 509-1434, -1450
kommunikation@uni-passau.de

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