Die Digitalisierung des Alltags stellt eine der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft dar. Vernetzte Systeme durchdringen alle Bereiche unserer Gesellschaft – dies gilt für private Haushalte ebenso wie für Produktionsbetriebe von mittelständischen Unternehmen, Handwerksbetrieben, Wohnungsbaugesellschaften oder für kommunal betriebene kritische Infrastrukturen.
„In einer digitalen Welt ist es unabdingbar, dass alle Menschen eine Expertise über Funktionsweisen und Risiken digitaler Medien und Systeme erlangen können. Es ist die wichtigste Aufgabe unserer Zeit, jeden Einzelnen und jede Einzelne mitzunehmen. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass es uns allen möglichst einfach gemacht wird, uns sicher im Netz zu bewegen – durch Usable Security, durch Security by Design und durch Security by Default“, sagt Caroline Krohn-Atug vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
Im Bayerischen Forschungsverbund „Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec), bestehend aus der Universität Passau, der Technischen Universität München, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg sowie der Ludwig-Maximilians-Universität München, haben über vier Jahre hinweg Expertinnen und Experten aus Informatik, Rechts- und Sozialwissenschaft zusammengearbeitet und Erkenntnisse gewonnen, die technische, gesellschaftliche und politische Perspektiven konsequent miteinander verbinden und zeigen, wie ein sicherer digitaler Alltag ganz konkret gelingen kann.
Zum Abschluss des Projekts findet am 25. März 2026, von 16 bis 19 Uhr in den Design Offices Atlas (Rosenheimer Str. 143C, 81671 München) das Talkformat „Beyond Awareness“ statt. Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von ForDaySec eine neue Perspektive auf die IT-Sicherheit im Alltag zu werfen. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage: Wie bringen wir digitale Komplexität, menschliches Verhalten und politische Entscheidungen so zusammen, dass Sicherheit im Alltag wirklich funktioniert?
Das Programm im Kurzüberblick:
- Grußwort von Caroline Krohn-Atug, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
- Keynote von Eva Wolfangel, Tech-Journalistin und Speakerin mit Schwerpunkt Cybersicherheit: „Die Schwachstelle sitzt im System – nicht vor dem Bildschirm“
- Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft
- Offener Austausch & Networking
Weitere Informationen zum Projekt sowie das detaillierte Programm finden Sie unter: https://fordaysec.de/veranstaltung/beyond-awareness-cybersicherheit-im-alltag
Hinweis an Journalistinnen und Journalisten:
Um 19 Uhr ist ein Pressefoto geplant, danach besteht die Möglichkeit, Kurzinterviews mit den Expertinnen und Experten zu führen und Statements einzuholen.
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an Florian Rummler: Florian.Rummler@uni-passau.de
Über den Forschungsverbund ForDaySec
Der Bayerische Forschungsverbund „Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec) untersucht seit April 2022 neuartige technische Verfahren für die Cybersicherheit privater Haushalte, kleiner und mittlerer Unternehmen sowie der öffentlichen Verwaltung. Beteiligt sind neben der Universität Passau, die den Verbund koordiniert, die Technische Universität München, die Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg sowie die Ludwig-Maximilians-Universität München. Gefördert wird der Verbund vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Website: fordaysec.de
Rückfragen richten Sie bitte an
Florian Rummler, Verbundkoordinator ForDaySec
E-Mail: Florian.Rummler@uni-passau.de; Tel.0851 509-6043
oder an das Referat für Medienarbeit:
Nicola Jacobi: nicola.jacobi@uni-passau.de, Tel. 0851-509 1434
Tanja Daller: tanja.daller@uni-passau.de, Tel. 0851-509 1450