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IT-Sicherheit in der Wissenschaft

Am Montag, den 5. Juli 2021 veranstaltete das Netzwerk INDIGO einen Themenworkshop zum Forschungsfeld IT-Sicherheit. Die digitale Veranstaltung beschäftigte sich mit aktuellen Herausforderungen und Fragestellungen und bot neben drei spannenden Fachvorträgen die Möglichkeit zur Vernetzung zwischen den Forschenden der ostbayerischen Hochschulen.

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Im INDIGO-Themenworkshop wurden aktuelle Herausforderungen und Fragestellungen der IT-Sicherheit diskutiert. (Foto: Pixabay)

Im INDIGO-Themenworkshop wurden aktuelle Herausforderungen und Fragestellungen der IT-Sicherheit diskutiert. (Foto: Pixabay)

Das Forschungsfeld der IT-Sicherheit ist ebenso vielschichtig wie komplex: Neben den stetigen Weiterentwicklungen im Bereich des Datenschutzes spielen Aspekte im Bereich der Informationssicherheit und die Qualität der zu verarbeitenden Daten eine wichtige Rolle. In diversen industriellen Anwendungsszenarien ist das Thema Security ebenfalls ein zentraler Faktor, beispielsweise in der Automobilindustrie oder im Bereich der Sensorik.

Im INDIGO-Themenworkshop wurden diese aktuellen Herausforderungen und Fragestellungen der IT-Sicherheit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der ostbayerischen Hochschulen diskutiert. Zentrale Impulse für diesen Austausch setzten die drei Referenten der Veranstaltung: Prof. Dr. Günther Pernul, der seit 2002 den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg leitet, widmete sich in seinem Vortrag der Notwendigkeit von Messung und Verbesserung der Qualität sicherheitsrelevanter Daten und stellte diese als zentralen Bestandteil der Gewährleistung von Informationssicherheit dar. Weiterhin berichtete Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser, seit 2019 Inhaber des Lehrstuhls für Technische Informatik an der Universität Passau, von seinen aktuellen Erfahrungen im Rahmen des Forschungsprojekts UNICARagil, das sich insbesondere mit der IT-Sicherheitsarchitektur autonomer Fahrzeuge beschäftigt. Den Abschluss bildete Prof. Dr. Christoph Skornia von der OTH Regensburg, der neben seiner Tätigkeit als Dekan der Fakultät Informatik und Mathematik das Thema IoT-Security betreut und in seinem Vortrag einen Überblick zu aktuellen Projekten und Entwicklungen gab.

Bereits seit 2014 fördert das Netzwerk INDIGO den Austausch zwischen den sechs ostbayerischen Hochschulen OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut, Universität Passau, Universität Regensburg und OTH Regensburg. Zentrales Ziel ist die fachübergreifende Kooperation auf dem Gebiet der angewandten Forschung und Grundlagenforschung im Bereich Internet und Digitalisierung. „Im Rahmen der INDIGO-Themenworkshops möchten wir die hochschulübergreifende Vernetzung unterstützen und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Ostbayern die Gelegenheit geben, sich zu Forschungsthemen wie beispielsweise der IT-Sicherheit auszutauschen.“, sagt Anne-Kathrin Böhm, Netzwerkmanagerin von INDIGO. Auch die Förderung von Kooperation mit weiteren Institutionen und Akteuren im Bereich Digitalisierung steht bei INDIGO im Mittelpunkt. So fand der INDIGO-Themenworkshop in Zusammenarbeit mit dem IT-Sicherheitscluster e.V. statt.

Weitere Informationen zum Netzwerk INDIGO erhalten Sie unter: www.indigo-netzwerk.de 

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