Das Institut für Gesundheitswissenschaften (IGW) ist eine zentrale Einrichtung der Universität Passau und ein wichtiger Partner im MedizinCampus Niederbayern (MCN). Als fakultätsübergreifende Plattform bündelt das IGW die Expertise aller Fachbereiche der Universität Passau und verbindet technische Methoden aus Mathematik und Informatik, ökonomische und managementorientierte Ansätze im Gesundheitswesen sowie ethische Aspekte mit gesundheitsrelevanten Fragestellungen.
Interdisziplinäre Struktur und kooperative Forschung
Das IGW vereint bereits heute Mitglieder aus Disziplinen wie Mathematik, Informatik, Rechtswissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften, Sozial- und Bildungswissenschaften, Sport und Wirtschaftswissenschaften. Diese Vielfalt ermöglicht einen ganzheitlichen Blick auf die komplexen Herausforderungen des Gesundheitswesens.
Zukünftig sollen auch Professorinnen und Professoren der Technischen Hochschule Deggendorf und der Hochschule Landshut eingebunden werden. Damit entwickelt sich das IGW zu einer hochschulübergreifenden Plattform für Niederbayern und zu einem zentralen Knotenpunkt für gesundheitsrelevante Forschung in der Region.
Lehr- und Forschungsschwerpunkte
Unser Leitmotiv: „Gesundheit im digitalen Zeitalter“.
Die neuen Professuren im Rahmen des MCN prägen das Profil des IGW und schaffen eine enge Verbindung zwischen Forschung und Lehre im Medizinstudium. Durch die Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen entstehen innovative Ansätze für praxisorientierte Lösungen aktueller Herausforderungen im Gesundheitswesen.
Im Mittelpunkt der Forschung stehen künftig:
- Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Medizin
- Versorgungs- und Präventionsforschung
- Gesundheitsökonomik und Management im Gesundheitswesen
- Medizinethik
Das IGW koordiniert die Lehre in folgenden Fächern des MCN:
- Arbeits- und Sozialmedizin
- Epidemiologie, medizinische Biometrie und medizinische Informatik
- Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
- Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem, Öffentliches Gesundheitswesen
- Prävention und Gesundheitsförderung
Forschungen im Bereich: Sportorthopädie und Traumatologie (Supinations-Inversionstrauma des oberen Sprunggelenks), grundlegende Modelle zu Körperhaltung und Training, der Einsatz diagnostischer Verfahren der Leistungsdiagnostik und -physiologie sowie Maßnahmen der Prävention und Rehabilitation.
Forscht an mathematischen Methoden zur Bild- und Signalverarbeitung, gerne auch im medizinischen Kontext.
Forschung zu Fragen der Allgemeinen und Angewandten Ethik mit einem Schwerpunkt auf Fragen der Gerechtigkeit, Verantwortung und Pflicht im Kontext von Digitalisierung und Migration.
Brigitte Forster-Heinlein
Harmonische Analyse und Approximationstheorie mit Anwendungen in der biologischen und medizinischen Signal- und Bildverarbeitung.
Forschung auf den Gebieten des Staatsrechts, des Völkerrechts und des Internationalen Wirtschaftsrechts sowie des Rechts der Lebenswissenschaften (dort insbesondere zu Fragen des Biomedizin-, Biotechnologie- und Neurotechnologierechts).
Forschung zur Gesundheitsversorgung und -vorsorge in ressourcenarmen Kontexten sowie quantitative Wirkungsanalysen von Interventionen im Gesundheitswesen mittels randomisierter Feldexperimente. Schwerpunktregionen: Südostasien und Sub-Sahara Afrika.
Forschungsschwerpunkt auf dem Selbstverständnis und der Ethik der freien Wohlfahrtspflege.
Forschung im Bereich der visuellen und immersiven Analyse komplexer volumetrischer und abstrakter Daten, im Speziellen von primären und daraus abgeleiteten sekundären Röntgencomputertomographiedaten.
Forschung zur Entstehung und Anwendung von neuen Technologien steht im Mittelpunkt– insbesondere die Rolle von intellektuellen Eigentumsrechten, die Governance strategischer Allianzen in der Bio-Pharmaindustrie sowie Konzepte der Open Science, wie etwa Plasmid-Sharing-Plattformen.
Copyright des Fotos David Ausserhofer
Forschung zu kognitionspsychologischen Themen und zu Fragen der Mensch-Maschine-Interaktion, beispielsweise zur Gestaltung von Virtual/Mixed Reality Schnittstellen zur Schulung motorischer Fähigkeiten im chirurgischen Bereich.
Forschung zu medizinstrafrechtlichen und bioethischen Fragen an der Schnittstelle von Strafrecht und Medizin, insbesondere zu rechtlichen Grenzen medizinischer Eingriffe, Fragen der Selbstbestimmung und dem Schutz vulnerabler Gruppen.
Schwerpunk auf der empirischen Erforschung von Lern- und Kompetenzentwicklungsprozessen mit besonderem Fokus auf evidenzbasierte Lehre in den Gesundheits- und Bildungswissenschaften.
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