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Selbstreguliertes Lernen als zukunftsgerichtetes Unterrichtskonzept für den Fachunterricht

Vorträge

Vortrag: Was ist selbstreguliertes Lernen (SRL) und warum das Ganze eigentlich?

Dr. Sabrina Kufner, Dr. Hannes Birnkammerer, beide Universität Passau
Michael Fuchs, BNE-Team Bayern

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Interaktiver Vortrag: Motivation und Konzentration

Iris Herman, Comenius-Gymnasium Deggendorf

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World-Cafés

Fragestellungen der World-Cafés:

  • Warum ist die präaktionale Phase so wichtig?
  • Was macht die aktionale Phase in SRL so besonders?
  • Warum ist postaktionale Phase so wichtig?
  • Was bedeutet das für die Eltern?
  • Was bedeutet das für die SuS?
  • Was bedeutet das für die einzelne LK?
  • Welche Rolle spielen (digitale) Räume im Kontext selbstreguliertes Lernen?

Workshops

Individuelles Feedback geben und Lernprozesse begleiten kann sehr zeitaufwendig sein: In diesem Workshop lernen Lehrkräfte das KI-gestützte Tool FelloFish kennen. FelloFish hilft Schülerinnen und Schüler durch individuelles Feedback beim Verfassen und schrittweisen Überarbeiten von Texten.

Wie sieht eine Schule, die selbstreguliertes Lernen und Gestaltungskompetenz bei den Schülerinnen und Schülern fördert, konkret aus? Mit Hilfe von Lego Serious Play entwickeln wir gemeinsam mögliche Bausteine für die Schulzeit an einem Gymnasium, das die ihm in der 5. Klasse anvertrauten Kinder schließlich als mündige, Verantwortung übernehmende Zukunftsgestalter entlässt.

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Das Lerncoaching-Referentennetzwerk der Gymnasien in Niederbayern ist eine Initiative, die Fortbildungen zum Lerncoaching für Lehrkräfte anbietet. Die Referentinnen und Referenten unterstützen Schulen dabei, Lernprozesse gezielt zu begleiten und Lerncoaching im Schulalltag zu etablieren. Lernen Sie das Lerncoaching-Referentennetzwerk kennen und entdecken Sie Möglichkeiten, Ihre Expertise als Referentin oder Referent einzubringen und das Netzwerk aktiv mitzugestalten.

Zum Flyer des Lerncoaching-Referentennetzwerks

„Selbstreguliertes Lernen – kompakt verpackt!“ ist ein Kartenset, das Lehrkräfte dabei unterstützt, selbstreguliertes Lernen in den Schul- und Unterrichtsalltag zu integrieren. Im Mittelpunkt steht die konkrete Umsetzung des Konzepts in schulischen Lehr-Lern-Prozessen. Neben auf das Wesentliche reduzierten Konzepten, Modellen und Befunden bietet das Kartenset zahlreiche Anregungen für die Unterrichtspraxis. Im Workshop lernen die Teilnehmenden einen ersten Prototyp kennen und können ihn direkt ausprobieren.

Coming soon! Vielen Dank an alle Lehrkräfte, die engagiert und übereraus hilfreiche Tipps und Ratschläge zur Überarbeitung gegeben haben, um das Produkt praxistauglich zu machen! Wenn Sie im loop gehalten werden möchten, wenden Sie sich bitte an sabrina.kufner@uni-passau.de

Wie können digitale Medien Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihr Lernen zu planen, zu steuern und zu reflektieren? Im Workshop erproben Sie ausgewählte Möglichkeiten der BayernCloud Schule (ByCS) und entwickeln eine konkrete Unterrichtsidee für Ihr Fach. Im Mittelpunkt stehen Lernziele, hilfreiches Feedback und die bewusste Auswahl von Lernstrategien.

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Wie kann man mit KI selbstreguliertes Lernen unterstützen? Ausgehend von aktuellen Forschungsbefunden entwickeln und erproben die Teilnehmenden eigene KI-Lerncoaches. Dabei arbeiten sie mit klaren Aufgabensettings, Rollen und strukturiertem Promptbuilding. Anschließend werden wir gemeinsam über Instruktionstreue, kognitive Aktivierung und Selbststeuerung sprechen und reflektieren, wann KI tatsächlich zum hilfreichen Lernbegleiter werden kann.

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Im Workshop werden die Ergebnisse des Projekts "Mehr als über's Wetter reden" vorgestellt: Welche Vorstellungen haben Kinder und Jugendliche über den Klimawandel und wie können diese in selbstregulierten Aufgaben adressiert werden? Dabei wird auch diskutiert, welchen Beitrag eine politische Bildung für nachhaltige Entwicklung (politische BNE) leisten kann.

Die OER-Sprechstunde ist kein klassischer Workshop, sondern ein offenes Beratungsangebot. Bringen Sie Ihre Fragen, Ideen oder Unterrichtsmaterialien mit: Beim gemeinsamen OER-Check prüfen wir, wie sich vorhandene Materialien zu offenen Bildungsmaterialien (OER) umgestalten lassen. Darüber hinaus erhalten Sie Unterstützung bei der Erstellung neuer OER. Im Mittelpunkt stehen Ihre individuellen Anliegen.

Zum OER-Selbstlernkurs

Zur OER-Sprechstunde

Im Rahmen des Barcamps besteht die Möglichkeit, dass sich die Teilnehmenden mit einer Session einbringen.

Eine Session muss kein Workshop sein. Mann kann auch nur eine Frage stellen.

Auch unreife Ideen, Konzepte und Gedankenanstöße können eine Session wert sein. Nutzen Sie die Vernetzungsmöglichkeit des Barcamps.

Anweisungen zur Methode Barcamp

Abschluss

Zum Abschluss bereicherte die aus München angereiste Lehrerin Ulrike Endres-Hoppe die Veranstaltung zusätzlich zu ihrem Workshop mit einem kurzen Impulsvortrag unter dem Titel „Dos and Don’ts – aus dem Nähkästchen: SOL in der Praxis“. Dabei teilte sie Erfahrungen und Anregungen aus der Schulentwicklung und der Münchner SOL-Community of Practice und rundete den Tag mit Einblicken in die schulische Praxis ab.

Impressionen

Lernen SELBST gestalten – Zukunft MITgestalten

Unter dem Motto „Selbstreguliertes Lernen als zukunftsgerichtetes Unterrichtskonzept für den Fachunterricht“ drehte sich bei der Lehrkräftefortbildung am Donnerstag, 8. Oktober 2026, an der Universität Passau alles um die Frage, wie Schülerinnen und Schüler ihr Lernen zunehmend eigenverantwortlich gestalten können und welche Unterstützung sie dafür benötigen. Rund 70 Lehrerinnen und Lehrer nahmen an der Veranstaltung teil.

Die Fortbildung näherte sich dem selbstregulierten Lernen (SRL) ganzheitlich aus verschiedenen Perspektiven und verband wissenschaftliche Grundlagen mit Erfahrungen und Anregungen aus der schulischen Praxis. Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich, wie bedeutsam SRL für das Lernen im Fachunterricht und darüber hinaus ist.

Zum Auftakt eröffneten Dr. Sabrina Kufner, Dr. Hannes Birnkammerer, Michael Fuchs (Mitarbeitende am Zentrum für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik der Universität Passau) und Anita Ulbrich (Mitarbeiterin beim Ministerialbeauftragten für Gymnasien in Niederbayern) Einblicke in die Grundlagen des SRL und dessen Verbindung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der interaktive Vortrag von Iris Herman (Kompetenzzentrum für Begabtenförderung) zu Motivation und Konzentration bot weitere Anknüpfungspunkte. Insbesondere die Bedeutung überfachlicher Kompetenzen und der damit verbundene Rollenwechsel der Lehrkraft standen im Mittelpunkt: Wie können Lehrkräfte Lernprozesse begleiten, Orientierung geben und zugleich Raum für Eigenverantwortung schaffen?

Anschließend diskutierten die Teilnehmenden in World-Cafés – einer Gesprächsmethode, um eine Fragestellung oder ein Problem in Kleingruppen intensiv zu diskutieren – und beleuchteten unter anderem die Bedeutung von SRL für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern.

Die verschiedenen Workshops am Nachmittag boten Gelegenheit für weiteren Austausch. Es wurden konkrete Tools und Methoden für SRL vorgestellt und praktisch ausprobiert, Erfahrungen ausgetauscht und viel mit- und voneinander gelernt.

Besonders deutlich wurde die zukunftsgerichtete Verschränkung von SRL und BNE: Wer lernt, sich Ziele zu setzen, geeignete Lernstrategien für sich zu finden, Ressourcen gut zu nutzen und den eigenen Lernprozess zu beobachten und zu reflektieren entwickelt zugleich wichtige Voraussetzungen für die aktive Mitgestaltung unserer Zukunft. Die Verbindung beider Ansätze eröffnete wertvolle Perspektiven darauf, wie Schule Kinder und Jugendliche darin stärken kann, sich als selbstwirksam zu erleben und Verantwortung für ihre Lebenswelt zu übernehmen.

Zum Abschluss bereicherte die aus München angereiste Lehrerin Ulrike Endres-Hoppe die Veranstaltung zusätzlich zu ihrem Workshop mit einem kurzen Impulsvortrag unter dem Titel „Dos and Don’ts – aus dem Nähkästchen: SOL in der Praxis“. Dabei teilte sie Erfahrungen und Anregungen aus der Schulentwicklung und der Münchner SOL-Community of Practice und rundete den Tag mit Einblicken in die schulische Praxis ab.

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