Die Klimaveränderungen an besonders verwundbaren Orten und Regionen ziehen ein ganzes Bündel an Konsequenzen nach sich: Dürre, Überschwemmungen, Agrarkrisen, Hunger, Armut und – schließlich – Entsiedlung. Wo kann dieser Teufelskreis durchbrochen werden, und sind die Folgen der Klimakrise wirklich ausschließlich negativ zu bewerten?
Die Auswirkungen des Klimawandels sind kaum mehr zu übersehen – und in Europa gibt es die große Sorge, dass die zerstörerischen Folgen der Klimakrise schon bald riesige Flüchtlingsströme auslösen könnten. Doch was lässt sich tatsächlich über den Zusammenhang zwischen menschlicher Erderwärmung und Migration sagen? In seinem Vortrag führt der Migrationsforscher Benjamin Schraven aus, dass europäische Ängste vor Millionen sogenannter "Klimaflüchtlinge" aus Afrika oder Asien weniger auf fundierten Analysen als auf verzerrten Sichtweisen beruhen. Nichtsdestotrotz betont Schraven auch, dass klimabedingte Migration ein dringendes und hochrelevantes Thema ist, das Politik, Gesellschaft und Medien neu denken müssen – es braucht einen anderen Umgang mit dieser komplexen Realität.
Referent: Dr. Benjamin Schraven (Bonn)
Eintrittspreise:
Regulär: 5, Euro p.P. / ermäßigt (Stud.): 3, Euro p.P. / GeoComPass MITGLIED frei
| Zutritt | öffentlich |
|---|---|
| Anmeldung | nicht erforderlich |
| Veranstaltende | GeoComPass - Geographische Gesellschaft Passau e. V. |
| Veranstaltungs-Website | https://geocompass.de/ |
| E-Mail (für Rückfragen) | info@geocompass.de |