Von einem beträchtlichen Teil der deutschen Mehrheitsbevölkerung werden Sinti und Roma noch immer nicht als gleichberechtigte Mitbürger*innen wahrgenommen. Obwohl die Minderheit seit Jahrhunderten im deutschsprachigen Raum lebt, zeichnen sich die Einstellungen ihr gegenüber oft durch Unwissenheit und offen geäußerte Ablehnung aus.
Der Workshop vermittelt jenseits von Ethnisierung und Kulturalisierung grundlegendes Wissen über die Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma. Die Auseinandersetzung mit den Grundstrukturen des Antiziganismus soll den Teilnehmenden eine antiziganismuskritische Perspektive auf pädagogische Handlungsfelder ermöglichen.
Der Workshop umfasst folgende Fragen / Themenbereiche:
- Sinti und Roma als nationale Minderheit in Deutschland: Wissensvermittlung jenseits von Ethnisierung und Kulturalisierung.
- Antiziganismus: Wie kann ich Antiziganismus erkennen und damit umgehen? Wie wirkt sich Antiziganismus auf eine gleichberechtige Bildungsteilhabe aus?
-Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma als Unterrichtsthema
Referent*innen:
Michelle Berger, Antidiskriminierungsberaterin; Leitung des Referats Antidiskriminierung im Landesverband deutscher Sinti und Roma Bayern;
Thomas Höhne; Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landesverband mit Schwerpunkt Bildung.
| Zutritt | nicht öffentlich |
|---|---|
| Anmeldung | notwendig |
| Veranstaltende | Stabsstelle Diversity und Gleichstellung, Professur für Romanische Literaturwissenschaft, Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Diverstitätsforschung und Zentrum für Lehrkräftebildung |
| E-Mail (für Rückfragen) | kathrin.plank@uni-passau.de |