Das Seminar bietet eine multiperspektivische Einführung in die Geschichte und Gegenwart des israelisch-palästinensischen Konflikts. Ausgangspunkt ist die historische Entwicklung der Region von der Antike bis in die Gegenwart: Machtansprüche verschiedener Akteure, das Entstehen von jüdischer wie arabischer Nationalbewegung und die Staatsgründung Israels 1948.
Im Mittelpunkt steht die Frage, warum der Konflikt trotz wiederholter Verhandlungsinitiativen – vom Friedensschluss mit Ägypten, den Oslo-Abkommen bis zu den Abraham-Accords – bis heute ungelöst ist. Zugleich wird die deutsche Debatte kritisch in den Blick genommen: Wo beginnt israelbezogener Antisemitismus, wo endet legitime Kritik an der Politik Israels? Und wie verhält es sich auf der arabisch-palästinensischen Seite mit der Trennlinie zwischen historischer Analyse und politischer Propaganda?
Themen sind unter anderem die Ursprünge des Zionismus, Flucht und Vertreibung, die israelische Demokratie und die Folgen des 7. Oktober 2023. Das Seminar lädt zur offenen, wissenschaftlich fundierten Diskussion ein, in der auch widersprüchliche Positionen nebeneinander stehen dürfen.
Das zweitägige Seminar findet am 12.11.2026 von 15.30 – 19.30 Uhr und am 13.11.2026 von 11.30 – 15.30 Uhr statt.
Die Anmeldung ist möglich bis 11.11.2026 per E-Mail an: seminar@mideastfreedomforum.org
| Zutritt | öffentlich |
|---|---|
| Anmeldung | notwendig |
| Veranstaltende | MFFB Mideast Freedom Forum Berlin, Mitveranstalter Prof. Dr. Lars Rensmann, Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Vergleichende Regierungslehre |
| E-Mail (für Rückfragen) | seminar@mideastfreedomforum.org |