Vor 800 Jahren, am 3. Oktober 1226, ist Franz von Assisi gestorben – einer der beliebtesten Heiligen der Kirche. Sein Leben und sein Glaube faszinieren bis heute – und fordern gleichzeitig heraus. Was auch moderne Menschen am meisten fasziniert, wenn sie sich mit Franz von Assisi beschäftigen, ist seine Sensibilität für die Natur, seine Zärtlichkeit für die Armen und seine Geschwisterlichkeit mit allen Elementen einschließlich des Todes. Er war ein „Troubadour Gottes“, der Menschen begeistern konnte, und ein Pionier für den interreligiösen Dialog.
Der Referent ist emeritierter Professor des Lehrstuhls für Religionspädagogik an der Universität Passau. Er schrieb kürzlich ein Buch über Franziskus für junge Leute und leitete bereits zahlreiche Studienreisen auf den Spuren des Heiligen. Mendls Vortrag zeigt im Leben des Franz von Assisi viele Fragen auf, Bedürfnisse und Wünsche, die gar nicht so weit weg vom Lebensgefühl heutiger Menschen sind: seine Suche nach Sinn und Tiefe, sein Mut zur Entscheidung, das Austesten von (körperlichen) Grenzen, sein Umgang mit Krisen, seine Konsequenz im Leben und Glauben.
Der Vortrag mit Bildern findet am 3. November um 19.30 Uhr im Saal des Ökumenischen Kurseelsorgezentrums Emmaus statt, Kurallee 3, 94086 Bad Griesbach. Der Eintritt ist frei.
| Zutritt | öffentlich |
|---|---|
| Anmeldung | nicht erforderlich |
| Veranstaltende | Prof. em. Dr. Hans Mendl, Emeritus Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts |
| E-Mail (für Rückfragen) | emmauszentrum.bad-griesbach@elkb.de |