Die Digitalisierung im Erasmus+ Programm verfolgt das Ziel, in den kommenden Jahren den gesamten Mobilitätszyklus von Geförderten vollständig digital in der Administration abzubilden. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst der Student Mobility Lifecycle für innereuropäische, studienbezogene Mobilitäten im Rahmen von KA131-Projekten.
Im Einklang mit den Grundsätzen der Erasmus+-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) setzen Hochschuleinrichtungen eine digitale Verwaltung der Studierendenmobilität gemäß den technischen Standards der European Student Card Initiative (ESCI) um.
Die zentralen Anforderungen der digitalen Erasmus+ Verwaltung werden bereits erfüllt. Dazu zählen insbesondere:
Darüber hinaus werden Lehr- und Verwaltungspersonal gezielt im Bereich digitaler Kompetenzen geschult, um den Einsatz digitaler Technologien in Lehre und Verwaltung weiter zu stärken.
Die Umsetzung der digitalen Prozesse basiert auf dem zuverlässigen Austausch aller relevanten Bausteine über das EWP-Netzwerk und entsprechende Schnittstellen (APIs).
Auf dieser Grundlage wurden bereits Vorbereitungen getroffen, um künftig auch weitere Prozessschritte digital abzubilden. Dazu gehören insbesondere:
Damit wird die schrittweise Erweiterung der digitalen Erasmus+ Verwaltung konsequent fortgeführt.
Die European Student Card Initiative (ESCI) ist eine zentrale Initiative der Europäischen Union zur Digitalisierung der Hochschulmobilität und besteht aus drei miteinander verknüpften Bereichen.
Ein Kernbestandteil ist Erasmus Without Paper (EWP), das die digitale Transformation des Erasmus+ Programms vorantreibt.
Mit über 3.000 angebundenen Hochschulen in mehr als 30 Ländern, die bereits digitale Verträge, Learning Agreements und Studierendendaten austauschen, handelt es sich um eines der größten Digitalisierungsprojekte in der europäischen Hochschulbildung.