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Erasmus+ DIGITAL

Digitalisierung

Erasmus+ Digitalisierung (2021–2027)

Die Digitalisierung im Erasmus+ Programm verfolgt das Ziel, in den kommenden Jahren den gesamten Mobilitätszyklus von Geförderten vollständig digital in der Administration abzubilden. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst der Student Mobility Lifecycle für innereuropäische, studienbezogene Mobilitäten im Rahmen von KA131-Projekten.

Im Einklang mit den Grundsätzen der Erasmus+-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) setzen Hochschuleinrichtungen eine digitale Verwaltung der Studierendenmobilität gemäß den technischen Standards der European Student Card Initiative (ESCI) um.

Stand der Umsetzung

Die zentralen Anforderungen der digitalen Erasmus+ Verwaltung werden bereits erfüllt. Dazu zählen insbesondere:

  • der Anschluss an das Netzwerk Erasmus Without Paper (EWP)
  • der digitale Austausch von Mobilitätsdaten
  • die Nutzung digitaler Learning Agreements (LA)
  • die Verwaltung digitaler Inter-Institutional Agreements (IIA)

Darüber hinaus werden Lehr- und Verwaltungspersonal gezielt im Bereich digitaler Kompetenzen geschult, um den Einsatz digitaler Technologien in Lehre und Verwaltung weiter zu stärken.

Ausblick

Die Umsetzung der digitalen Prozesse basiert auf dem zuverlässigen Austausch aller relevanten Bausteine über das EWP-Netzwerk und entsprechende Schnittstellen (APIs).

Auf dieser Grundlage wurden bereits Vorbereitungen getroffen, um künftig auch weitere Prozessschritte digital abzubilden. Dazu gehören insbesondere:

  • die digitale Verarbeitung von Nominierungen (voraussichtlich ab Ende 2026)
  • die digitale Übermittlung von Transcripts of Records im EWP-System

Damit wird die schrittweise Erweiterung der digitalen Erasmus+ Verwaltung konsequent fortgeführt.

Die European Student Card Initiative (ESCI) ist eine zentrale Initiative der Europäischen Union zur Digitalisierung der Hochschulmobilität und besteht aus drei miteinander verknüpften Bereichen.

Ein Kernbestandteil ist Erasmus Without Paper (EWP), das die digitale Transformation des Erasmus+ Programms vorantreibt.

Entwicklungsschritte

  • Seit 2021: Digitalisierung der Erasmus+-Verträge zwischen Hochschulen
  • Seit 2023: Einführung digitaler Learning Agreements
  • Ab 2026 (geplant): Digitale Übertragung von Studierendendaten zwischen europäischen Hochschulen

Mit über 3.000 angebundenen Hochschulen in mehr als 30 Ländern, die bereits digitale Verträge, Learning Agreements und Studierendendaten austauschen, handelt es sich um eines der größten Digitalisierungsprojekte in der europäischen Hochschulbildung.

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