Referent: Jerzy Gorzelik, Dr. habil., Associate Professor, Uniwersytet Śląski w Katowicach
Person: Professor für Kunstgeschichte an der Schlesischen Universität in Kattowitz; Forschungsschwerpunkte: Zusammenhang zwischen Kunst, Kunstgeschichtsschreibung, Kulturerbe und modernen Gruppenidentitäten. Vorsitzender der Bewegung für Autonomie Schlesiens, ehemaliger Abgeordneter der Regionalversammlung der Woiwodschaft Schlesien und Mitglied des Woiwodschaftsvorstandes.
Inhalt: "In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich eine moderne oberschlesische Identität, die ihren Platz zwischen dem deutschen und dem polnischen Nationalismus fand. Nach dem Ersten Weltkrieg, als eine Volksabstimmung über die Zugehörigkeit der Region entscheiden sollte, haben Berlin und Warschau Zugeständnisse zugunsten der sich emanzipierenden Bevölkerung gemacht. Diese wurden später von Nationalsozialisten und Kommunisten abgeschafft. Wie orientiert sich die nach der Wende entstandene Autonomiebewegung an diesen Traditionen? Welche Ziele wurden vorgesetzt, wie effektiv und mit welchen Mitteln werden sie angestrebt?"
* Informationen und Inhalte wurden von dem Referenten bereitgestellt
| Zutritt | öffentlich |
|---|---|
| Anmeldung | nicht erforderlich |
| Veranstaltende | Initiative Perspektive Osteuropa |
| Veranstaltungs-Website | https://www.uni-passau.de/perspektive-osteuropa |
| E-Mail (für Rückfragen) | danny.jurjevic@uni-passau.de |